Malchow hofft auf Wendepunkt zu friedlichem Tag der Arbeit

2. Mai 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Der bundesweit weitgehend friedliche Verlauf der Mai-Demonstrationen und -Feste ist der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zufolge vor allem dem hohen polizeilichen Kräfteansatz sowie dem professionellen Einsatzmanagement zu verdanken. Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow sagte am Mittwochmorgen in Berlin: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben mit Augenmaß, Toleranz und Konsequenz die Demonstrationsfreiheit gewährleistet sowie Straftäter ermittelt und festgenommen. Diese klare Linie hat sich ausgezahlt. Dazu kann die GdP nur gratulieren.“

Malchow äußerte die Hoffnung, dass dieser 1. Mai den Wendepunkt in der oft von Gewalt überschatteten Geschichte des Tages der Arbeit darstellen könne. „Am 1. Mai sollten Themen wie gerechte Löhne, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Folgen der Digitalisierung die Berichterstattung in den Medien dominieren und nicht Bilder von Krawall und Zerstörung“, betonte der GdP-Chef.