Innenminister besucht „Trainingswelt“ der Bereitschaftspolizei

25. April 2018 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat im Rahmen der Zukunftswochen „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ die Hessische Bereitschaftspolizei in Wiesbaden besucht und praktische Unterrichtseinheiten in der Ausbildung der hessischen Polizei begleitet. Dabei führten die Studierenden in einem Trainingsszenario eine Kontroll- und Beweissicherungsübung durch. „Wir brauchen Polizistinnen und Polizisten, die optimal auf die Herausforderungen ihres komplexen Berufs vorbereitet werden. Die ‚Trainingswelt‘ der Hessischen Bereitschaftspolizei bietet hierfür hervorragende Bedingungen. Hier können unsere künftigen Schutzleute sämtliche Situationen des polizeilichen Alltags in geschützter Trainingsatmosphäre und angeleitet durch erfahrene Lehrkräfte erproben und sich optimal auf den künftigen Berufsalltag vorbereiten. Deshalb sorgen heute wie auch morgen gut ausgebildete Polizistinnen und Polizisten für Sicherheit in Hessen“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Nach 20 Wochen Theorie-Unterricht im ersten Studienabschnitt an der Hochschule für Polizei und Verwaltung sammeln die Studierenden im Grundlagentraining in den Aus- und Fortbildungseinheiten der Bereitschaftspolizei erste praktische Erfahrungen für den Polizeiberuf. Hier werden in Übungseinheiten die handwerklichen Fähigkeiten zur Durchführung von Verkehrskontrollen, die Verkehrsunfallaufnahme, das Fertigen von Anzeigen sowie Einsatztraining, Schießausbildung und taktische Maßnahmen zur Eigensicherung eingeübt. Dabei können die angehenden Schutzleute zugleich ihre Teamfähigkeit schulen und Kommunikation als Mittel zur Konfliktlösung einüben. Einen wichtigen Beitrag zur praxisorientierten Ausbildung leistet dabei die an realen Gegebenheiten angelehnte „Trainingswelt“, in der verschiedene Einsatzszenarien und Lehrräume für den polizeilichen Alltag abgebildet sind. So dienen unter anderem die nachempfundenen Räumlichkeiten einer Wohnung oder einer Gaststätte als Übungsorte, wo Alltagssituationen des Polizeiberufs von den Studierenden auf Grundlage des zuvor vermittelten theoretischen Wissens erlernt werden können. „Unsere Schutzleute kennen den rechtlichen Rahmen, in dem die Polizei agiert. Sie erlernen aber dank der Trainingsszenarien auch, wie sie in der Praxis das Recht umsetzen und für Sicherheit sorgen. Dadurch bilden wir zielgerichtet souveräne Polizistinnen und Polizisten aus, die ihr Handwerk verstehen. Handlungssicherheit ist eine wichtige Grundvoraussetzung für diejenigen die uns alle schützen“, so der Minister.

Einstellungsoffensive der Landesregierung: Deutliche Verstärkung der Polizei

Innenminister Peter Beuth dankte daher ausdrücklich den Studierenden und Lehrkräften für ihr Engagement. Es brauche eine starke Polizei, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Mit mehreren Maßnahmenpaketen stärkte die Landesregierung gezielt die Innere Sicherheit. Mit 1.155 Polizeianwärtern und 570 neuen Stellen im Polizeivollzug im Jahr 2017 und 270 bzw. 240 zusätzlichen Stellen für Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter in den Jahren 2018 und 2019 hat die Landesregierung für einen historischen Stellenzuwachs bei der hessischen Polizei gesorgt. Mit der Einstellungsoffensive der Hessischen Landesregierung erhält die hessische Polizei eine nie dagewesene Verstärkung: 1.520 zusätzliche Anwärter. „Das ist ein Stellenplus von elf Prozent seit Beginn der Legislaturperiode, ein Sicherheitsplus für die Bürgerinnen und Bürger und ein weiterer Beleg dafür, dass für die Landesregierung Sicherheit an erster Stelle steht“, sagte der Innenminister.
Zukunftswochen „Bildung, Wissenschaft und Forschung“

Die Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung stehen unter dem Motto „Bereit für Morgen“. Nach den Schwerpunkten „Sicherheit und Recht“, „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ und „Ökonomie und Ökologie“ steht im April das Thema „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ im Fokus. Dabei sind die Minister und Staatssekretäre in Hessen unterwegs, um Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu besuchen, die – jede auf ihre Art – zukunftsweisend sind.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.