Erste Ombudsfrau für die Auszubildenden in der Sicherheitswirtschaft in Hamburg berufen

25. April 2018 | Themenbereich: Security | Drucken

Die Sicherheitsbranche braucht deutlich mehr Nachwuchs – dieser bemängelt aber leider häufig die Qualität der Ausbildung in den Betrieben und die Abbrecherquote ist hoch. „Um diesen Zustand zu verändern hat die Landesgruppe Hamburg des BDSW eine Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen ins Leben gerufen“, so BDSW Landesgruppenvorsitzender Jens Müller.

Teil dieser „Exzellenz-Initiative“ ist eine Ombudsfrau, die gemeinsam durch den BDSW, den ASW Nord, die Gewerkschaft, die Handelskammer Hamburg und die Berufsschule 27 eingesetzt wird. Am heutigen Tage haben die Beteiligten in den Räumen der Sicherheitsfachschule Protektor in Hamburg Johanna Reidt zur Ombudsfrau berufen. „Die Auszubildenden können der neutralen Ombudsfrau ihre Probleme in den Betrieben schildern und dann gemeinsam mit ihr und gegebenenfalls dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule eine Lösung suchen“, so Müller.

Mit dieser Exzellenz-Initiative möchten die Mitglieder der Landesgruppe Hamburg des BDSW dazu beitragen, dass die Auszubildenden in qualifizierten und engagierten Betrieben Hamburgs lernen. Im Zuge der Exzellenz-Initiative werden besondere Qualitätsanforderungen durch ein unabhängiges Gremium geprüft und bei Erfüllen dieser wird das Ausbildungsunternehmen mit einem Exzellenz-Siegel versehen, welches den Auszubildenden bei der Wahl eines qualifizierten Ausbildungsbetriebes helfen soll.

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