Frank Jansen neuer Leiter der Justizvollzugsanstalt Heimsheim

24. April 2018 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Strafvollzug | Drucken

Frank Jansen wurde vom Ministerialdirektor Elmar Steinbacher offiziell in sein Amt als Leiter der Justizvollzugsanstalt Heimsheim eingeführt. Jansen folgt Hubert Fluhr, der nach 35 Jahren Dienst im Justizvollzug in den Ruhestand eintrat.

Der Ministerialdirektor des Ministeriums der Justiz und für Europa, Elmar Steinbacher, hat in einer Feierstunde den Leitenden Regierungsdirektor Frank Jansen offiziell in sein Amt als Leiter der Justizvollzugsanstalt Heimsheim eingeführt. Frank Jansen folgt Hubert Fluhr nach, der nach 35 Jahren Dienst im Justizvollzug in den Ruhestand eintrat.

Frank JansenFrank Jansen trat nach seinem Jurastudium und dem Referendariat im Oberlandesgericht Köln 2002 in den höheren Justizdienst des Landes Baden-Württemberg ein. Dort war er zunächst als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Baden-Baden, am Amtsgericht Baden-Baden und dem Landgericht Karlsruhe tätig. Nach einer Abordnung als Lehrbeauftragter an die Universität Konstanz 2008 und einer ersten Abordnung 2011 an die Justizvollzugsanstalt Heimsheim wechselte er 2013 zur Staatsanwaltschaft Karlsruhe und wurde dort zum Ersten Staatsanwaltschaft befördert. Frank Jansen war bereits 2016 für drei Monate mit der Leitung der JVA Heimsheim beauftragt und absolvierte anschließend erfolgreich seine Abordnung zur Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe.

Ministerialdirektor Elmar Steinbacher sagte: „Die Abteilung Justizvollzug des Justizministeriums hat Frank Jansen nach seiner ersten Tätigkeit an der Justizvollzugsanstalt Heimsheim nicht mehr aus den Augen verloren. Und als es im Jahr 2015 galt, eine Stelle in der Anstaltsleitung der JVA Bruchsal zu besetzen, war er aufgrund seines großen kommunikativen und organisatorischen Geschicks erste Wahl. Er war in Bruchsal vor allem für die Fortentwicklung der Vollzugsorganisation zuständig. Einer seiner Tätigkeitsschwerpunkte war dabei die Erarbeitung eines umfassenden Konzepts der Justizvollzugsanstalt zum Umgang mit psychisch auffälligen Gefangenen. Seine vielfältigen Erfahrungen in verschiedenen verantwortlichen Funktionen machen mich sicher, dass Frank Jansen die Justizvollzugsanstalt Heimsheim souverän und erfolgreich leiten wird.“

Dank an Vorgänger Hubert Fluhr

Steinbacher dankte Jansens Vorgänger Hubert Fluhr: „Auch wenn die 1990 eröffnete Justizvollzugsanstalt Heimsheim zu Beginn nicht unumstritten war, so ist sie heute in Heimsheim voll und ganz akzeptiert. Dazu hat Hubert Fluhr in ganz besonderer Weise beigetragen. Er wurde bereits ein dreiviertel Jahr nach Eröffnung der Anstalt deren Leiter und hat sich seitdem nachhaltig dafür eingesetzt, die Justizvollzugsanstalt für die Heimsheimer Bürgerinnen und Bürger zu öffnen und erlebbar zu machen. Beispielhaft ist hierbei die Entscheidung, Heimsheimer Vereinen die Nutzung der anstaltseigenen Sporthalle zu ermöglichen.“
Steinbacher weiter: „Ich bedanke mich bei Herrn Fluhr für mehr als 35 Jahre hoch engagierte Arbeit im Justizvollzug Baden-Württemberg sehr herzlich. Er war ein hochgeschätzter Anstaltsleiter, der sich dem Ziel des Strafvollzugs, der Resozialisierung der Gefangen, ganz und gar verschrieben hatte.“

Die Justizvollzugsanstalt Heimsheim nutzte die Gelegenheit, um sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. So stellten sich die verschiedenen Fachdienste der Anstalt – Psychologen, Sozialarbeiter, Lehrer und Seelsorger –, die Einsatzgruppe der Anstalt, die Transportzentrale und das Vollzugliche Arbeitswesen vor

Justizvollzugsanstalt Heimsheim

Die Justizvollzugsanstalt Heimsheim gehört mit einer Belegungsfähigkeit von 441 Gefangenen zu den großen Anstalten des Landes. Sie wurde 1990 nach dreieinhalbjähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Zu ihr gehört neben der Außenstelle Ludwigsburg (eine Einrichtung des offenen Vollzugs) auch die Transportzentrale des Vollzugs in Baden-Württemberg.

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