Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – die Polizei im NS-Staat“ in der Gedenkstätte Auschwitz

24. April 2018 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

In Anwesenheit des Brandenburger Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke wurde am 13. April 2018 in der Gedenkstätte Auschwitz die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – die Polizei im NS-Staat“ eröffnet. Auf den 17 Tafeln des Ausstellungsmoduls sind die wesentlichen Fakten und Prozesse zur Polizei im NS-Staat thematisiert.

Diese Ausstellung stellt die komprimierte Fassung der Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojekts der DHPol dar. Unter Projektleitung der DHPol und im Auftrag der Innenministerkonferenz ist die Rolle und Funktion der Polizei in der Zeit des Nationalsozialismus untersucht worden. Das Ausstellungsmodul, das aktuell in der Gedenkstätte Auschwitz erstmals auch in polnischer und englischer Sprache gezeigt wird, steht bereits seit 2012 allen Polizeieinrichtungen des Bundes und der Länder für die Aus- und Fortbildung zur Verfügung.

Der Brandenburger Ministerpräsident Dr. Woidke, der gleichzeitig Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnischen Beziehungen ist, eröffnete die Ausstellung im Beisein des Woiwoden Gawron, des Direktors der Gedenkstätte Auschwitz, Kacorzyk, und des deutschen Generalkonsuls in Krakau, Dr. Groß. Als Vertreter der DHPol überbrachte Dr. Wolfgang Schulte von der Forschungsstelle Polizeigeschichte Grußworte der Hochschule.

Das Deutschen Generalkonsulat in Krakau hat die Umsetzung der Ausstellung für Polen organisiert und insbesondere die Kosten für den Ausstellungsbau und die Übersetzung der Ausstellungstexte übernommen. Der besondere Dank der DHPol gilt hier insbesondere der Vizekonsulin Regina von Ahn, die mit ihrem Engagement ganz maßgeblich zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hat. Die Ausstellung wird ab September 2018 in weiteren polnischen Orten gezeigt.

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