Bei Speedmarathon fielen mehr als 2.300 Schnellfahrer auf

20. April 2018 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

Beim diesjährigen europäischen Speedmarathon wurde in Rheinland-Pfalz insgesamt die Geschwindigkeit von 61.585 Fahrzeugen gemessen. Exakt 2.343 Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell.

Positiv festzustellen bleibt: Rund 96 Prozent aller Verkehrsteilnehmer haben sich an die Geschwindigkeitsvorschriften gehalten. Rund vier Prozent fuhren schneller als erlaubt und nahmen damit in Kauf, einen Unfall durch zu hohe Geschwindigkeit zu verursachen oder Unfallfolgen zu verschlimmern. Insbesondere diese 3,8 Prozent gilt es durch Aktionen wie den europäischen Speedmarathon zu erreichen: Selbst geringe Tempoüberschreitungen können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

An insgesamt landesweit 66 Kontrollstellen wurden an dem Aktionstag Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Polizeien in ganz Europa haben sich an der 24-stündigen Verkehrssicherheitskampagne mit dem Schwerpunkt „Überhöhte Geschwindigkeit“ beteiligt, um auf den Risikofaktor Nummer eins bei Verkehrsunfällen und speziell Unfällen mit Todesopfern aufmerksam zu machen.