Langer Atem hat sich ausgezahlt

13. April 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Mir konnte bisher niemand nachvollziehbar erklären, warum zum Beispiel ein Kriminalbeamter nur Sportsachen des Bekleidungskatalogs bestellen darf, obwohl er die warme Thermobekleidung für die Tatortarbeit an kalten Tagen auch gut gebrauchen könnte. Deshalb fordern wir als GdP seit Jahren eine Öffnung des Bekleidungskatalogs“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher mit Blick auf die Ankündigung des Innenministers, den Bekleidungskatalog der Polizei endlich zu öffnen. Kriminalbeamte konnten nur Sportsachen ordern.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es seit Jahren keine zentrale Kleiderkammer, in der sich Polizisten zerschlissene Dienstkleidung durch neue ersetzen lassen könnten. Stattdessen erfolgt die Beschaffung aller norddeutschen Länder über das Logistikzentrum Niedersachsen (LZN). Der Polizeibeamte erhält jährlich ein virtuelles Bekleidungsgeld. Damit kann er dann über einen Bekleidungskatalog eigenverantwortlich die erforderlichen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände beschaffen und ergänzen. Bisher waren aber nicht alle in dem Katalog vorhandenen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände für alle Beamten bestellbar. So konnten Kriminalbeamte bis dato nur Sportsachen ordern. Das geht nach Auffassung der GdP meilenweit an der Lebens-Realität vorbei.

„Die Kolleginnen und Kollegen wissen doch wohl am besten welche Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände sie für ihren tagtäglichen Dienst wirklich brauchen“, so Schumacher abschließen.