Landesvorsitzende Kerstin Philipp gibt das Zepter weiter

27. März 2018 | Themenbereich: Berlin, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Am 18. April 2018 entscheiden die Delegierten des Landesbezirks der Gewerkschaft der Polizei über die Nachfolge von Kerstin Philipp. Die amtierende Landesvorsitzende wird die Geschicke auf eigenen Wunsch in andere Hände geben. Zwei potenzielle Nachfolger stehen bereit.
„Ich habe unsere Gremien bereits vor Monaten über meinen Entschluss informiert, nicht erneut für den Landesvorsitz zu kandidieren. Es war mir eine Freude, an vorderster Front und mit der vollen Rückendeckung engagiert für die Bedürfnisse unserer Kolleginnen und Kollegen vom LABO, der Feuerwehr und der Polizei einzutreten. Die letzten vier Jahre haben mir persönlich viel abverlangt und ich bin froh, dass unsere Mitglieder in diesem Jahr langsam aber sicher die ersten Früchte hartnäckiger Gewerkschaftsarbeit ernten können“, so Philipp mit Blick auf die zuletzt erfolgte Anhebung der Stellenplanobergrenzen, die hoffentlich bald spürbaren Investitionen in verbesserte Schutzausstattung und das Senatsversprechen, am Ende der Legislaturperiode bei der Besoldung auf dem Durchschnitt der Länder angekommen zu sein.

Zwei Kandidaten – Zwei unterschiedliche Philosophien

Für die Nachfolge von Philipp, die als Tarifexpertin zugleich stellvertretende Bundesvorsitzende ist, stehen aktuell zwei potenzielle Nachfolger bereit, die bereits beide Erfahrungen im geschäftsführenden Vorstand der GdP Berlin sammeln durften. „Wir haben mit Steve Feldmann aus der Direktion 4 und Norbert Cioma aus dem LKA zwei hervorragende Kollegen, die für das Amt des Landesvorsitzenden kandidieren. Beide haben unterschiedliche Philosophien, wie es mit dem Landesbezirk weitergeht, und beide haben unterschiedliche Vorschläge für die Besetzung eines neuen Vorstandes. Sie beide aber eint der Wunsch, im Namen der Gewerkschaft der Polizei auch in Zukunft mit vollem Engagement für verbesserte Arbeitsbedingungen und die Interessen der Kolleginnen und Kollegen einzutreten. Ich mache mir um die Zukunft unserer demokratischen Organisation keine Sorgen“, so Philipp abschließend.

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