GdP-Kongressjahr 2018 wird mit Bundesjugendkonferenz fortgesetzt

26. März 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Mit der 15. Bundesjugendkonferenz am 9. und 10. April in Potsdam wird das GdP-Bundeskongressjahr 2018 fortgesetzt. Unter dem Motto „Wer, wenn nicht wir!“ treffen sich 111 Delegierte der JUNGEN GRUPPEN der GdP-Landesbezirke und Bezirke in der brandenburgischen Landeshauptstadt und wollen dort Forderungen für bessere dienstliche wie soziale Rahmenbedingungen für junge Polizeibeschäftigte beschließen. Im Fokus der Beratungen stehen dabei Themen wie die bundesweit unterschiedliche Besoldung, finanzielle Anreize für Polizeibeschäftigte in Hochpreisregionen, ein verbesserter Gesundheitsschutz für Ermittler in belastenden Deliktbereichen, die Gewalt gegen die Polizei, eine moderne, vereinheitlichte Ausstattung sowie Fragen der Einsatzbewältigung und -belastung.

GdP-Frauen: „Wir Frauen in der Cloud – Kompetent und laut“

Die im März in Potsdam bereits stattgefundene 7. GdP-Bundesfrauenkonferenz hatte den Auftakt des GdP-Kongressjahres auf der Ebene der Bundesgremien gebildet. Die 111 weibliche Delegierten wählten unter dem Motto „Wir Frauen in der Cloud – Kompetent und laut“ mit der Bundespolizistin Erika Krause-Schöne eine neue GdP-Bundesfrauenvorsitzende gewählt und berieten neben Themen wie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch über die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt.

Mit Blick auf die laufenden Digitalisierungsprozesse fordern die Gewerkschafterinnen eine Bewertung der neu entstandenen Berufsfelder, den Ausbau von Qualifizierungsmaßnahmen, eine Anpassung sowie Stärkung der Mitbestimmungsrechte von Personalräten, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten und den Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen sowie die Schaffung zielgruppengerechter Fortbildungsangebote. Ebenso notwendig seien klare Regelungen zum Beschäftigtendatenschutz sowie eine wissenschaftliche Begleitung der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten.

GdP-Seniorinnen und -Senioren: „Erfahrung gestaltet Zukunft“

„Erfahrung gestaltet Zukunft“ hieß es eine Woche später bei der 8. GdP-Bundesseniorenkonferenz, ebenfalls in Potsdam. Die in der GdP organisierten Ruhestandsbeamten und verrenteten Tarifbeschäftigten hatten den ehemaligen Beamten des Bundeskriminalamtes, Winfried Wahlig, als Bundesseniorenvorsitzenden mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Auch die GdP-Seniorinnen und -senioren rückten neben anderen wichtigen seniorenpolitischen Themen den rasanten Prozess der Digitalisierung und erweiterte Mitbestimmungsrechte in ihren Fokus.

„LEBEN in Sicherheit“

Den Höhepunkt des Kongressjahres bildet der 26. Ordentliche GdP-Bundeskongress vom 26. bis 29. November in Berlin. Unter dem Motto „LEBEN in Sicherheit“ werden mehr als 750 Delegierte und Gäste erwartet. Der Bundeskongress gibt langfristig die zentralen inhaltlichen Positionen, Leitlinien und Forderungen der GdP vor. Die Delegierten der 16 GdP-Landesbezirke und der GdP-Bezirke Bundespolizei und Bundeskriminalamt wählen zugleich den Geschäftsführenden Bundesvorstand und die Bundeskassenprüferinnen und -prüfer.

Alle vier Jahre kommt das oberste Wahlgremium der GdP zusammen. Die Delegierten werden in den Landesbezirken gewählt. Dabei ist die Mitgliederzahl des jeweiligen Landesbezirks oder Bezirks ausschlaggebend für die Zahl der Kongressmandate.