Seniorinnen und Senioren in der GdP nehmen auch den digitalen Wandel in den Blick

19. März 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

111 lebensältere Delegierte aus den Seniorengruppen der Landesbezirke sowie den Bezirken Bundeskriminalamt und Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) erörtern auf der 8. GdP-Bundesseniorenkonferenz ,die am heutigen Montag in Potsdam begonnen hat, einen umfangreichen Katalog gewerkschafts- und seniorenpolitischer Themen. In seiner Begrüßung hob der GdP-Seniorenvorsitzende Winfried Wahlig hervor: „Die Seniorinnen und Senioren sind ein fester Bestandteil unserer Gewerkschaftsarbeit. Bei vielen gewerkschaftlichen Aktionen sind sie eine unverzichtbare Unterstützung, sei es bei Demonstrationen oder auch bei der Einsatzkräftebetreuung in Großlagen, wie zuletzt beim G20-Gipfel in Hamburg. Unsere im Dienst befindlichen Kolleginnen und Kollegen können jederzeit nicht nur mit dem Rat, sondern auch der Tat der Seniorinnen und Senioren rechnen.

Digitalen Wandel wachen Auges beobachten
Wahlig: „ Unsere Konferenz steht unter dem Motto ‚Erfahrung gestaltet Zukunft‘. Das bedeutet, dass auch die GdP-Seniorengruppe den digitalen Wandel mit wachen Augen beobachten werden. Wir sehen unsere gewerkschafts- und gesellschaftspolitischen Verantwortung eben auch darin, aufzupassen, dass die älteren Menschen in unserer Gesellschaft durch den digitalen Wandel nicht ausgegrenzt werden.“

Die Delegierten werden rund 30 Anträge rund um seniorenpolitische Rahmenbedingungen sowie aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen beraten.

Alle vier Jahre wird eine Bundesseniorenkonferenz einberufen, ein neuer Geschäftsführender Vorstand gewählt sowie die Gewerkschaftsarbeit für die kommende Wahlperiode abgesteckt. Winfried Wahlig (71), ehemaliger Beamter des Bundeskriminalamtes, stellt sich wieder zur Wahl des Bundesseniorenvorsitzenden.