Securitas Sicherheitstag erfolgreich eröffnet

16. März 2018 | Themenbereich: Security | Drucken

Der Securitas Sicherheitstag ist am Donnerstagabend in Leipzig mit rund 150 Teilnehmern erfolgreich gestartet.

In den Salles de Pologne wurden die „Herausforderungen in Gefahrenabwehr und Krisenbewältigung“ diskutiert. In einleitenden Kurzvorträgen sprachen Albrecht Broemme, Präsident des THW, Prof. Dr. Peter Martini, Leiter des Fraunhofer Instituts FKIE, Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin und Alf Göransson, der bis in die erste Märzwoche den weltweit agierenden Securitas-Konzern mit Sitz in Stockholm leitete. Göransson hat inzwischen den CEO-Stab an Magnus Ahlqvist übergeben. In Leipzig dankte Manfred Buhl, CEO von Securitas Deutschland, Göransson für elf Jahre Führungsarbeit mit strategisch klarem Blick.

Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, referierte über das Pilotprojekt „Sicherheitsbahnhof Berlin Südkreuz“. Dort werden verschiedene Systeme der Gesichtserkennung mit Hilfe freiwilliger Teilnehmer getestet sowie die Gefahrenabwehr durch Auswertung verschiedener Szenarien erprobt. Die Technik erweise sich als ausgesprochen leistungsstark, sagte er in Leipzig.

Albrecht Broemme, Präsident des THW, berichtete über In- und Auslandseinsätze des THW, dabei hob er die Bedeutung von guter Ausrüstung und vor allem guter Ausbildung der Hilfskräfte hervor.

Prof. Dr. Peter Martini, Leiter des Fraunhofer Instituts FKIE, sagte über die Arbeit an intelligenten Assistenzsystemen für die Sicherheitsbranche: Wir erzielen heute in der Videoanalyse fantastische Ergebnisse, die mit klassischen Methoden der IT bisher nicht möglich waren.

Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschlang, schloss die Veranstaltung mit einem Hinweis auf den zweiten Teil des Securitas Sicherheitstages am Freitag in Bitterfeld, wo Securitas die Werkfeuerwehr des Chemieparks stellt. Feuerbekämpfung und Brandschutz werden ein Schwerpunkt sein. Die Securitas Werkfeuerwehr zeigt an realen Übungen modernes Gerät, wie eine Feuerwehrdrohne. Außerdem gibt es technische Sicherheitslösungen, anschaulich präsentiert, zum Beispiel Videofernüberwachung oder die Zugangskontrolle zu einem Großevent, wie einer Hauptversammlung. Weitere Themen sind Perimeterschutz und Digitalisierung. Die Veranstaltung läuft unter der Überschrift „360 Grad, 24 Stunden. Sicherheit neu denken“. Das beschreibt einen stetigen Rundumblick mit vielen Themen der Sicherheitsbranche.

1 Kommentar
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  1. Die Erkennungsraten der Gesichtserkennung am Südkreuz als „ausgesprochen leistungsstark“ zu beschreiben wie Bundespolizeidirektion Berlin Striethörster, ist irreführende Augenwischerei. Hochgerechnet bekommen wir Fehlalarme im Sekundentakt. Es ist ein leichtes die Millionenschwere Überwachungsinfrastruktur mit Cent-Artikeln zu umgehen. Gesichtserkennung funktioniert nur wenn man mitmacht. Gesuchte werden das nicht tun. Die Technik Verdachtsunabhängig die Bevölkerung zu identifizieren ist nicht mit dem Grundrecht vereinbar.

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