Innenminister Grote dankt Polizistinnen und Polizisten aus Schleswig-Holstein für ihren Einsatz im Ausland

16. März 2018 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Hans-Joachim Grote hat sich bei den Polizistinnen und Polizisten aus Schleswig-Holstein für ihren Einsatz in vielen Krisenregionen der Welt bedankt. Grote bedankte sich persönlich bei den Teilnehmern an Auslandseinsätzen im Rahmen eines Seminares im Landeshaus. Seit 1994 haben knapp 70 Beamte aus Schleswig-Holstein unter anderem in Afghanistan, in Palästina, im Kosovo, in Liberia, Mali und Haiti Polizeikräfte vor Ort ausgebildet und unterstützt. „“Ihr Einsatz, Ihre tägliche Arbeit helfen anderen dabei, wieder in Frieden leben zu können. Sie sorgen dafür, dass Menschenrechte gewahrt und demokratische politische Verhältnisse hergestellt werden können.““

Aktuell sind fünf Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein unter anderem in Afghanistan und im Sudan stationiert. Freiwillig würden Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner dort wichtige Aufbauarbeit leisten, wo die Gefahrenlage praktisch jeden Tag unübersichtlich sei, erklärte der Innenminister: „“Die Vorstellung, Beamtinnen und Beamte unserer Landespolizei solchen Gefahren auszusetzen, ist für mich als Dienstherrn nicht einfach. Erst recht rückt das ins Bewusstsein, wenn morgens in den Nachrichten wieder einmal ein Anschlag in Kabul gemeldet wird und ich weiß, dass ein Kollege der Polizei aus Eutin vor Ort ist.““

Sich als Helfer bei Einsätzen im Rahmen internationaler Friedensmissionen zur Verfügung zu stellen, das sei außergewöhnlich, verantwortungsvoll und immens wichtig, betonte Grote. Eine stabile Polizei sei auch ein Zeichen des Friedens: „“Die erfolgreiche Arbeit deutscher Polizistinnen und Polizisten im Rahmen der Friedensmissionen genießt international ein hohes Ansehen. Sie liegt ausdrücklich auch im nationalen Interesse.““