Gemeinsamer Einsatz im Leipziger Osten zur Bekämpfung verschiedener Kriminalitätsphänomene

15. März 2018 | Themenbereich: Kriminalität, Sachsen | Drucken

Das Landeskriminalamt Sachsen, das Hauptzollamt und Zollfahndungsamt Dresden, die Polizeidirektion Leipzig, die Bereitschaftspolizei Sachsen, die Bundespolizei und die Polizeibehörde der Stadt Leipzig führten am 14. März 2018 Durchsuchungsmaßnahmen und mehrstündige Kontrollen im Leipziger Norden und Osten durch.

Im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen wurden unter anderem drei per Haftbefehl gesuchte Personen und Verstöße gegen das Glücksspiel- und das Waffengesetz festgestellt.

Die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Dresden kontrollierten insgesamt 23 Objekte. Dabei lag der Schwerpunkt vor allem auf Handels- und Gastronomiebetrieben. Wegen Leistungsmissbrauch wurden gegen drei Personen Strafverfahren und in elf Fällen Ordnungswidrigkeits-verfahren eingeleitet.

Im Rahmen der Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen stellte das Zollfahndungsamt Dresden 63.500 Euro, 3.000 US-Dollar, zwölf Kilogramm unversteuerten Wasserpfeiffentabak und 10.500 Zigaretten sicher.

Durch die Bundespolizei konnten u.a. ein gefälschter griechischer Führerschein, türkische und syrische Personaldokumente sowie deutsche Kfz- Zulassungsunterlagen sichergestellt werden.

Bei allen durchgeführten Maßnahmen wurden Handys, Computertechnik und verschiedene Dokumente sichergestellt.
Diese und weitere sichergestellte Beweismittel bedürfen nun der weiteren Auswertung. Die Ermittlungen der jeweils zuständigen Behörde dauern an.

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