Kompatibilität der polizeilichen IT-Systeme statt „Flickenteppich“

5. Februar 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert vor dem am Dienstag beginnenden Europäischen Polizeikongress in Berlin an die Politiker in Bund und Ländern, mit Nachdruck für eine Kompatibilität der polizeilichen IT-Systeme und einen bundeseinheitlichen Standard zu sorgen. GdP-Vorsitzender Oliver Malchow sagte am Montag, „Straftäter agieren immer häufiger über nationale Grenzen hinweg, sie sind hochmobil und international vernetzt. Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der immer häufiger und gefährlicher werdenden Cyber-Attacken stellen unsere Sicherheitsbehörden vor immer größere Herausforderungen. Mit unserer derzeitigen polizeilichen IT-Landschaft können wir diese Herausforderungen nicht meistern. Sie ist zu komplex und zu langsam.“

Die Föderalismusreformhabe auf vielen Feldern zu einem polizeilichen und rechtlichen „Flickenteppich“ geführt.

Auf Fachforen werden die Mitglieder im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand Clemens Murr und Jörg Bruchmüller die Sichtweise der Gewerkschaft zur Unterstützung der Demonstrationslagen durch die Bereitschaftspolizeien beziehungsweise zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum darlegen.
Die GdP wird traditionsgemäß mit einem Stand auf dem Polizeikongress am 5. und 6. Februar vertreten sein. Neben dem GdP-Bundesvorsitzenden Malchow werden auch seine Stellvertreter Jörg Radek, Arnold Plickert und Dietmar Schilff sowie die weiteren GBV-Mitglieder Jörg Bruchmüller, Clemens Murr und Hagen Husgen für Anfragen zur Verfügung stehen.

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