Tarifregion Nord-Ost – bis zu 4,8 Prozent mehr Lohn

2. Februar 2018 | Themenbereich: BDWS, Security | Drucken

Die rund 45.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können sich zum 1. Februar 2018 über eine kräftige Lohnsteigerung freuen.

Darauf wies der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Dr. Harald Olschok, heute in Berlin hin. Die Tariflöhne für die Beschäftigten in der untersten Lohngruppe beispielsweise steigen um 4,8 Prozent. Die durchschnittlichen Erhöhungen aller Lohngruppen liegen bei 3,54 Prozent.

„Die erneuten Erhöhungen sind für die Beschäftigten erfreulich. Gerade für die unterste Lohngruppe und die Zeitzuschläge werden neben den Lohnerhöhungen die Allgemeinverbindlichkeitserklärungen unserer Tarifverträge immer wichtiger“, so Olschok. Bereits im Zusammenhang mit den Erhöhungen zu Jahresbeginn machte Olschok sehr deutlich, dass mit der Allgemeinverbindlichkeit die Tariflöhne eben auch für nicht im Verband organisierte Sicherheitsfirmen gelten und „dass die rund 6.000 Sicherheitsunternehmen, die nicht bei uns Mitglied sind, ohne Allgemeinverbindlichkeit lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro bezahlen müssen“. Zuschläge, die prozentual einen nicht unerheblichen Anteil des monatlichen Einkommens der Beschäftigten ausmachen, müssten ebenfalls nicht bezahlt werden.