GdP setzt auf schnelle Einführung des ballistischen Schutzhelms

23. Januar 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Seit den Terroranschlägen von Paris sollen die Polizisten, die mit ihrem Streifenwagen als erste am Tatort eintreffen, gezielt gegen die Täter vorgehen, statt auf das Eintreffen von Spezialkräften zu warten. Deshalb hat das Innenministerium bereits 2016 alle Polizisten im Wach- und Wechseldienst mit modernen Schutzwesten ausgestattet. Mit der Anschaffung eines ballistischen Helmes, der mit Blick auf das Gewicht bei taktischer Geeignetheit den größtmöglichen Schutz gegen einen Beschuss bietet, soll nun eine weitere Lücke geschlossen werden.

Die GdP begrüßt ausdrücklich, dass der Landtag in der vergangenen Woche fünf Millionen Euro für die Anschaffung der neuen Helme bewilligt hat.

Jetzt ist wichtig, dass der neue Schutzhelm zeitnah zur Verfügung steht. „Es ist richtig, dass die Polizisten, die bei einem Terroranschlag als erstes vor Ort sind, gegen die Terroristen vorgehen, damit sie nicht noch mehr Menschen töten und verletzen. Aber zu verantworten ist die neue Einsatzstrategie nur, wenn wir unseren Kolleginnen und Kollegen den besten Schutz zur Verfügung stellen, den wir haben“, sagte GdP-Landesvorsitzender Arnold Plickert. „Deshalb müssen die neuen Helme jetzt unverzüglich angeschafft werden.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.