Sturmtief „Friederike“: Niedersachsen kommt vergleichsweise glimpflich davon

19. Januar 2018 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Niedersachsen | Drucken

Bei dem Sturmtief „Friederike“ waren am (gestrigen) Donnerstag landesweit fast 2.000 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk (THW) im Einsatz. Sie rückten zu mehr als 1.400 sturmbedingten Einsätzen aus. „Zum Glück hat niemand sein Leben verloren und es ist bei Sachschäden sowie einigen wenigen Verletzten geblieben“, so Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. „Unterm Strich können wir also – vor allem mit Blick auf die Nachbarländer Belgien und Niederlande und das restliche Bundesgebiet – sagen: Niedersachsen ist glimpflich davon gekommen. Ich bedanke mich bei allen Helferinnen und Helfern, die überall im Land mit ihrem großartigen Einsatz dazu beigetragen haben, die Sturmschäden bestmöglich einzudämmen und schnell zu beseitigen.“

Nach ersten Schätzungen hat Sturmtief „Friederike“ ungefähr eine Million Euro Sachschäden hinterlassen. Am häufigsten mussten sich die Einsatzkräfte um umgestürzte Bäume kümmern, durch die etliche Bahnstrecken sowie Bundesautobahnen und Bundesstraßen zeitweise unpassierbar waren. Teilweise war der Strom ausgefallen. Vor allem in Süd- und Westniedersachsen wurden Autos und Gebäude beschädigt.

Das Kompetenzzentrum Großschadenslagen des Ministeriums hatte gestern Mittag seinen Betrieb aufgenommen. Der Einsatz wurde am späten Abend beendet.