JUNGE GRUPPE befürwortet den flächendeckenden Einsatz von Body Cams bei der saarländischen Vollzugspolizei

19. Januar 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Saarland | Drucken

Die JUNGE GRUPPE der Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die flächendeckende Ausstattung der saarländischen Polizistinnen und Polizisten mit Körperkameras durch das Innenministerium, die am heutigen Morgen durch Herrn Innenminister Klaus Bouillon verkündet wurde. „Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass der Einsatz der Körperkameras ein sinnvolles Mittel ist, um körperliche Angriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen zu vermindern. Bei den am Pilotprojekt beteiligten Dienststellen konnte eine Senkung der Fallzahlen von ca. 20 Prozent festgestellt werden. Wir begrüßen, dass der Einsatz der Bodycams zum Rückgang der Straftaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte führt“, so der Landesjugendvorsitzende der GdP, Florian Irsch.
Die JUNGE GRUPPE fordert weiter, die Einsatzmöglichkeiten der Bodycams rechtlich auszuweiten. Bisher ist es nur abgedeckt, die Kameras im öffentlichen Raum zum Einsatz zu bringen. Irsch weiter: „Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass es gerade im Rahmen häuslicher Einsätze zu gefährlichen Situationen für unsere Kolleginnen und Kollegen kommt und die Akzeptanz beim Gegenüber für das polizeiliche Einschreiten oft sehr gering ist. Insbesondere im Zusammenhang mit „Häuslicher Gewalt“ oder Partys, bei denen laute Musik und Alkohol im Spiel sind, könnte das Aktivieren der Körperkameras eine deeskalierende Wirkung haben und somit zum Schutze der Beamtinnen und Beamten führen. Die potentiellen Straftäter sind sich bewusst, dass ihr Handeln videografisch und gerichtsverwertbar dokumentiert wird, was eine weitere Senkung der Fallzahlen zur Folge hätte. Wir als JUNGE GRUPPE fordern die Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten auch auf den Bereich der Wohnungen und anderer nichtöffentlicher Räume.“

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