Innenminister dankt tapferen Einsatzkräften

19. Januar 2018 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

Thüringens Minister für Inneres und Kommunales, Georg Maier, besuchte heute (19. Januar 2018) die Feuerwehr in Bad Salzungen, wo gestern ein Feuerwehrmann bei einem Rettungseinsatz während des Sturmtiefs Friederike auf tragische Weise ums Leben kam.

Der Innenminister brachte vor Ort seine Betroffenheit über den Tod des selbstlosen Feuerwehrmannes zum Ausdruck. „Unsere Gedanken sind bei den Familienangehörigen und Freunden der Verunglückten, denen wir viel Kraft wünschen. Wir alle hoffen sehr auf eine baldige Genesung des Kameraden, der bei dem Einsatz schwer verletzt worden ist. Was die Feuerwehrangehörigen, die Rettungskräfte, die Polizistinnen und Polizisten in dieser schwierigen Lage geleistet haben, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Dieses furchtbare Unglück macht uns wieder bewusst, dass sie alle oft genug ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen. Sie tun in manchmal unberechenbaren Situationen alles, um noch schlimmere Ereignisse zu verhindern. Bei allen Hilfskräften, insbesondere auch bei den ehrenamtlichen, möchte ich mich von Herzen bedanken“, betonte Georg Maier.

Die Aufräumarbeiten werden die Einsatzkräfte in den nächsten Stunden und Tagen weiter beschäftigen. Dabei droht weiterhin Gefahr für die Helferinnen und Helfer. Der Minister bedankte sich auch für die überwältigende Anteilnahme der Thüringerinnen und Thüringer: „Diese große Solidarität und der Zusammenhalt der Menschen haben mich tief bewegt. Sie wird auch den Angehörigen der beiden tapferen Männer gut tun.“

Zwischen 13 Uhr am Donnerstag und 2 Uhr in der Nacht zum Freitag gingen 1407 Notrufe aufgrund des Orkans in der Landeseinsatzzentrale ein, woraufhin die Thüringer Polizei zu 933 Einsätzen ausrücken musste. Unzählige Haupt- und Ehrenamtliche der Feuerwehren und Rettungsdienste waren unterwegs, um Menschen zu helfen und Gefahren zu beseitigen.

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