Trauer und tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen

29. Dezember 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Mit großer Bestürzung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf den schweren Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der A 61 bei Viersen reagiert, bei der eine 23jährige Polizistin getötet wurde und eine 48jährige Polizistin und ein 22jähriger Polizist schwer verletzt wurden. Die 48jährige Polizistin schwebt noch in Lebensgefahr. Rainer Peltz, stellvertretender Landesvorsitzender der GdP: „Unser tiefes Mitgefühl gilt jetzt der Familie und den Freunden der getöteten Kollegin. Wir wünschen der verletzten Kollegin und dem verletzten Kollegen eine baldige und vollständige Genesung.“
Der Unfall ereignete sich gegen 21.00 Uhr. Die Polizistinnen und ihr Kollege hatten den Auftrag, einen LKW zu kontrollieren der aus den Niederlanden kam. Die niederländische Polizei hatte vorher einen Hinweis auf auffällige Fahrweise des LKW gegeben. In ihrem Streifenwagen warteten die zwei Kolleginnen und der Kollege auf dem Seitenstreifen, das Blaulicht und die Warnblinkanlage waren eingeschaltet. Der LKW prallte mit voller Wucht auf den Streifenwagen, der ca. 200 Meter weiter geschoben wurde. Der aus der Ukraine stammende Fahrer des LKW, der bei dem Unfall unverletzt blieb, wurde in Gewahrsam genommen.

Der tragische Unfall zeigt, dass die Gefahren, denen Polizisten in ihrem täglichen Dienst ausgesetzt werden, real sind. „Trotz umsichtiger Vorgehensweise hatten meine Kolleginnen und der Kollege keine Chance, den Unfall zu vermeiden. Dass unsere Kollegin ihr Leben lassen musste und die beiden anderen Kollegen schwer verletzt wurden, weil sie für die Verkehrssicherheit der übrigen Verkehrsteilnehmer gesorgt haben, werden wir nicht vergessen“, erklärte Peltz.

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