Mehr Fördermittel für Kriminalitätsvorbeugung

29. Dezember 2017 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Prävention | Drucken

IGesamtgesellschaftlich organisierte Projekte und Initiativen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern der Kriminalitätsvorbeugung verschrieben haben, erhalten in diesem Jahr vom Innenministerium so viel finanzielle Unterstützung wie nie zuvor. 350.000 EUR stehen dafür Im Jahr 2018 -zur Verfügung, nachdem der Landtag auf Vorschlag der Koalitionsfraktionen den entsprechenden Fördertitel des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) für den Doppelhaushalt 2018/2019 jährlich um mehr als 23.000 EUR aufgestockt hat.

Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist, wertete dies als erneutes Zeichen dafür, welchen großen Stellenwert die Landesregierung nach wie vor der gesamtgesamtgesellschaftlichen Kriminalitätsvorbeugung beimisst.
„Vielfältige Initiativen nichtstaatlicher Einrichtungen und Organisationen sowie zahlreicher engagierter Bürgerinnen und Bürger ergänzen und bereichern bei uns in Mecklenburg-Vorpommern schon seit über 20 Jahren sehr wirkungsvoll die staatlichen Bemühungen zur Vorbeugung von Gewalt und Kriminalität“, so der Minister. „Deren Engagement wirkt sich vielerorts ganz unmittelbar und sehr nachhaltig auf die Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl aus. Dafür gebührt den oft ehrenamtlichen Aktiven nicht nur unser aller Dank und Anerkennung sondern auch die Gewissheit zuverlässiger staatlicher Unterstützung.“ Dem werde die Aufstockung der Fördermittel des LfK gerecht.

Insgesamt 62 Antragsteller erhalten in diesen Tagen die Zuwendungsbescheide für das Jahr 2018, nachdem ein Expertengremium des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung deren Projekte zuvor aus den vorliegenden 79 Anträgen ausgewählt hatte.

Die meisten geförderten Projekte betreffen auch im kommenden Jahr wieder die Themenschwerpunkte „Jugendkriminalität“ und „Sport statt Gewalt“. Darunter sind eine Reihe von Projekten, die sich bereits in den vergangenen Jahren vor Ort vielfacht bewährt haben und häufig insbesondere die Präventionsarbeit an den Schulen unterstützen.
Weitere Schwerpunkte betreffen die Themenfelder „Seniorensicherheit“, „Medienkompetenz“ und „Opferschutz“.

Unter den geförderten Projekten befinden sich 2018 auch zwei Initiativen des Präventionsrates Vorpommern-Greifswald, die gewährleisten, dass die bislang aus einem Sonderfonds geförderten Aktivitäten gegen „Grenzkriminalität“ vor Ort lückenlos fortgesetzt werden können.

Darüber hinaus bekommen auch im nächsten Jahr die acht Präventionsräte der Landkreise und kreisfreien Städte nach einem entsprechenden Einwohnerschlüssel erneut insgesamt über 60.000 EUR als Direktzuweisungen. Damit haben sie die Möglichkeit, ganz spezifische eigene Präventionsschwerpunkte zu setzen und kleine Projekte vor Ort auch unmittelbar zu unterstützen.

Das Förderprogramm des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung, das bundesweit seines Gleichen sucht, wird sich nach fester Überzeugung von Innenminister Lorenz Caffier auch künftig als wirksames Instrument zur Unterstützung gesamtgesellschaftlichen Engagements in der Präventionsarbeit erweisen.

Weitere Informationen zum Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und dessen Förderprogramm finden Interessenten im Internet unter www.kriminalpraevention-mv.de.

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