Innenministerium förderte 40 Projekte mit rund 350.000 Euro

29. Dezember 2017 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit | Drucken

Das Innenministerium hat im Jahr 2017 Lottomittel in Höhe von rund 350.000 Euro für insgesamt 40 Projekte bewilligt. Das teilte Innenminister Karl-Heinz Schröter heute in Potsdam mit. Schwerpunkte der Förderung waren die Jugendarbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie die kommunale Kriminalprävention.

Dazu erklärt Innenminister Karl-Heinz Schröter: „Lottomittel sind kein Spielgeld. Sie unterstützen Vorhaben, für die sonst keine Fördertöpfe zur Verfügung stehen. Landesweit hilft die Landesregierung mit Lottomitteln hunderten von Initiativen, Vereinen und engagierten Gruppen bei ihrer meist ehrenamtlichen Arbeit. Diese Gelder sind damit auch ein verdientes Dankeschön für ein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.“

Erstmals erhielten die Sicherheitspartnerschaften in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von rund 37.000 Euro. Diese lokalen Initiativen leisten vor Ort Beiträge zur kommunalen Kriminalprävention hauptsächlich gegen Einbruchsdiebstähle. Die Mittel kommen den kommunalen Sicherheitspartnerschaften zu Gute und werden zum Beispiel verwendet für Bekleidung, Taschenlampen oder Mobiltelefone. Das Innenministerium beabsichtigt, diese finanzielle Förderung der Sicherheitspartnerschaften in Brandenburg im Jahr 2018 auszubauen. Das Ziel einer stärkeren Unterstützung dieser Initiativen ist auch Bestandteil des neuen Erlasses „Sicherheitspartner im Land Brandenburg“ vom Juli 2017.

Etwa 190.000 Euro wurden für insgesamt 26 Projekte im Brand- und Katastrophenschutz bereitgestellt. Davon erhielten unter anderem die Jugendfeuerwehren rund 80.000 Euro zum Beispiel für die Beschaffung von Computertechnik, Bekleidung und die Durchführung von Veranstaltungen oder Jugendtreffen. Rund 35.000 Euro wurden an andere Hilfsorganisationen für deren Nachwuchsgewinnung und Projekte ausgezahlt.

Über den Landespräventionsrat Brandenburg wurden zehn Projekte mit mehr als 86.000 Euro gefördert. Davon gingen beispielsweise rund 36.000 Euro an Projekte gegen Jugendgewalt und Mobbing sowie rund 37.000 Euro an solche zur kommunalen Kriminalprävention.

„Diese Lottomittel sind gut angelegtes Geld. Sie unterstützen dort, wo oft keine andere Fördermöglichkeit besteht, Unterstützung aber gleichwohl mehr als verdient ist. Dass die Feuerwehren und Sicherheitspartner davon besonders profitieren, ist für mich als Innenminister natürlich ein Grund zur Freude. So wird es auch im kommenden Jahr sein“, so Schröter abschließend.

Förderbeispiele

Fortbildungen für das Einsatznachsorgeteam

Das Einsatznachsorgeteam Brandenburg kümmert sich um Beteiligte bei schweren Einsätzen. Es bietet Hilfe und Gespräche an und vermittelt weitergehende psychologische Betreuung. Das Team ist 30 Mitglieder stark, darunter neben Einsatzkräften auch fünf psychosoziale Fachkräfte, ein Assistenzarzt und drei Pfarrer. Das Innenministerium unterstützte die Arbeit in diesem Jahr mit gut 17.500 Euro aus Lottomitteln. Damit wurde hauptsächlich die Fortbildung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen des Einsatznachsorgeteams gefördert.

Stadtfeuerwehrverband Cottbus für die Feuerwehrolympiade

17.200 Euro erhielt der Stadtfeuerwehrverband Cottbus für die Olympiade im Feuerwehrsport im Juli im österreichischen Villach. Die Brandenburger Landesauswahl der Männer nahm mit rund 40 Sportlerinnen und Sportlern teil. Sie erhielten u.a. einheitliche Wettkampfkleidung nach den Vorschriften der Wettkampfordnung.

Polizeisportverein Frankfurt (Oder) für die Heizung der Turnhalle

Der Polizeisportverein Frankfurt (Oder) erhielt rund 7.500 Euro für die Anschaffung einer mobilen Heizungsanlage für die Turnhalle. Auch im Winter kann jetzt das Judotraining in der bisher schlecht heizbaren Halle stattfinden. Die Fördermittel kommen je zur Hälfte aus dem Innen- und dem Bildungsministerium.

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