Größter geklärter Rauschgiftfall in Geschichte des Bayerischen Landeskriminalamtes

18. Dezember 2017 | Themenbereich: Bayern, Landeskriminalamt, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den herausragenden Ermittlungserfolg des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) gegen einen internationalen Drogenhändlerring mit rund fünf Tonnen Haschisch und Marihuana, mehr als einer halben Million Euro Drogengeldern, 20 Kilogramm Silber und weiteren sichergestellten Wertgegenständen wie Autos und Booten gelobt. „Das war der größte geklärte Rauschgiftfall in der Geschichte des Bayerischen Landeskriminalamts“ erklärte Herrmann. „Damit ist uns ein schwerer Schlag gegen einen skrupellosen Drogenhändlerring gelungen.“

Laut dem Innenminister ist es den mehrjährigen akribischen Ermittlungen unter Federführung des BLKA zu verdanken, dass in dem ‚El Maestro‘ genannten internationalen Strafverfahren neben einer Reihe von Mittätern auch die Drahtzieher und Hintermänner des groß angelegten Drogenhandels ins Netz der Fahnder gingen. „Gerade die professionelle Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden in Spanien, Frankreich, Italien und Österreich sowie der enge Schulterschluss mit weiteren deutschen Behörden wie dem Zoll hat diesen großartigen Ermittlungserfolg erst möglich gemacht.“ Herrmann dankte allen Beteiligten für das ausgezeichnete Engagement. „Damit haben wir dem Markt eine enorme Menge an gefährlichem Rauschgift entzogen“, so der Minister. „Auch bei sogenannten ‚weichen Drogen‘, die oftmals der Einstieg in den verhängnisvollen Drogensumpf sein können, greifen wir hart und konsequent durch.“