Social-Media-Teams der Polizeien tagen in Leipzig

4. Dezember 2017 | Themenbereich: Aktuell, Sachsen | Drucken

Die sächsische Polizei ist Ausrichter des bundesweiten Best-Practice-Workshop „Polizei & Social Media“, der vom 4. bis 5. Dezember in Leipzig stattfindet. Zu dem Bund-Länder-Erfahrungsaustausch werden rund 70 Teilnehmer der Social-Media-Teams der Länderpolizeien, der Bundespolizei, des Zolls sowie Verantwortliche aus den Innenressorts in der Messestadt erwartet. Ziel des Workshops ist die länderübergreifende Vernetzung aller polizeilichen Social-Media-Dienststellen und der gegenseitige Erfahrungsaustausch. Auf der Agenda stehen in diesem Jahr der Einsatz von Social Media im Katastrophenfall, die Produktion von Bewegtbildinhalten sowie die Erstellung von Social-Media-Kampagnen.

„Social-Media-Kommunikation ist inzwischen nicht nur ein fester Bestandteil einer zeitgemäßen Behördenkommunikation, sondern auch für die Polizeiarbeit unerlässlich. Sie ermöglicht eine schnelle und direkte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern bei Fahndungsaufrufen, polizeilichen Einsatzlagen und der Kriminalprävention und lässt auch den direkten Draht zwischen Bürger und Polizei zu“, so Innenminister Markus Ulbig. „Die Arbeit des Social-Media-Teams der sächsischen Polizei hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, und ihre Bedeutung wird in Zukunft weiter zunehmen“, so Ulbig.

Am 1. September 2017 wurde das Social-Media-Team, das bislang zum Präsidium der Bereitschaftspolizei gehörte, dem Landespolizeipräsidium im Sächsischen Staatsministerium des Innern angegliedert. Außerdem sollen die vier Stellen im kommenden Jahr verdoppelt werden. Das Social-Media-Team wird dann von Dresden und Leipzig aus arbeiten.

„Bereits seit 2014 hat sich die sächsische Polizei auf die Entwicklung der sozialen Netzwerke eingestellt und das Social-Media-Team ins Leben gerufen. Fast rund um die Uhr kommuniziert das Team auf Augenhöhe mit den Nutzern und leistet zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt Landespolizeipräsident Jürgen Georgie. „Die sozialen Netzwerke kennen keine Grenzen. Gerade deshalb ist ein regelmäßiger Austausch mit Kollegen so wichtig. Ich freue mich besonders, dass wir Ausrichter des bundesweiten dritten Best-Practice-Workshops in Leipzig sind und heiße die gesamten Social-Media-Experten der Polizeien der Länder, des Bundes und des Zolls herzlich in Leipzig willkommen.“

Hintergrundinformationen:

Seit 2011 unterhält die sächsische Polizei einen Twitter-Kanal mit aktuell über 52.000 Followern. Im Rahmen der Personalmarketingkampagne „Verdächtig gute Jobs“ wurde im Mai 2014 die Facebook-Seite „Polizei Sachsen – Deine Karriere“ eröffnet, die seither auf über 11.000 Fans angewachsen ist. Im Februar 2015 startete die Facebook-Seite Polizei Sachsen, auf der das Social-Media-Team über aktuelle Einsätze berichtet, Meldungen aus den Polizeidirektionen veröffentlicht, Öffentlichkeitsfahndungen verbreitet, aber auch Kuriositäten des Polizeiberufes wiedergibt. Die Facebook-Seite ist mit rund 67.000 Fans der größte und reichenweitenstärkste behördliche Social-Media-Kanal im Freistaat Sachsen. Seit Juni 2015 kümmern sich vier Mitarbeiter des Social-Media-Teams um die Redaktion der Beiträge, das Community Management sowie um Monitoring der Online-Aktivitäten. In den vergangenen zwei Jahren wurden allein auf Facebook über 10.000 Antworten auf rund 105.000 Kommentare verfasst.

Die Social-Media-Kanäle der Polizei Sachsen und des Sächsischen Staatsministerium des Innern:
– Polizei Sachsen auf Twitter: https://twitter.com/PolizeiSachsen
– Polizei Sachsen auf Facebook: https://www.facebook.com/polizeisachsen.info/
– Polizei Sachsen mit der Karriereseite auf Facebook: https://www.facebook.com/polizeisachsen.karriere/
– Sächsisches Staatsministerium des Innern auf Twitter: https://twitter.com/SMIsachsen
– Sächsisches Staatsministerium des Innern auf Facebook: https://www.facebook.com/SMIsachsen/
– Sächsisches Staatsministerium des Innern auf Instagram: https://www.instagram.com/smisachsen/

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.