Antrittsbesuch des neuen BDK-Landesvorsitzenden beim Innenminister

21. November 2017 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Am 16.11.2017 suchte der neue Landesvorsitzende des BDK, Peter Alexander Meißner, den Innenminister des Landes, Holger Stahlknecht auf um sich in seiner neuen Funktion vorzustellen. Beide Seiten betonten den Willen zur Fortsetzung der bisherigen guten und konstruktiv kritischen Zusammenarbeit.
Neben dem Minister war die Referatsleiterin 23, Frau Polizeipräsidentin Christiane Bergmann, zugegen. Thematisiert wurde zunächst die Initiative des BDK zur spezialisierten Kriminalistenausbildung, die am
Rande des Bundesdelegiertentages des BDK, zur Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung der BDK- Landesvorsitzenden von Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalts und des Bundesvorsitzenden
führte.

Die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen arbeiten im Rahmen einer Sicherheitskooperation zusammen. Das nächste Treffen findet am Montag, 20. November 2017 in Wanzleben (Landkreis Börde) statt. Thema ist u.a. die Aus- und Fortbildung von Kriminalpolizisten! Das Innenministerium, so Minister Stahlknecht, hat derzeit an einer zentralen Ausbildung von Kriminalisten der Sikoop Länder kein Interesse, prüft aber die Möglichkeit, weitere Fortbildungsbedarfe in diesem Rahmen zu ermöglichen.

Zuletzt waren die Beförderungsmittel und die Beförderungspauschalen für 2017 und 2018 Thema. Der Minister berichtete, dass 2 Mio. Euro Beförderungsbudget für die Landespolizei in 2017 und ebenso 2 Mio. Euro Beförderungsbudget für 2018 zur Verfügung stünden. Die aus 2017 könnten auch nach 2018 übertragen werden. Ein großer Schritt, so der Minister, zur Auflösung des Beförderungsstaus. Meißner sprach die Erhöhung der Beförderungspauschalen an und die Befürchtung, dass trotz hohen Budgetbeträge weniger Beförderungen möglich seien. Frau Bergmann wird dies prüfen und das Ergebnis dem BDK mitteilen.

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