Neue Hard- und Software für die niedersächsische Polizei wird landesweit ausgerollt

16. November 2017 | Themenbereich: Ausrüstung, Niedersachsen, Polizei | Drucken

Das Projekt „PolizeiClient“ tritt in die entscheidende Phase ein: Die bisherige Hard- und Software in allen niedersächsischen Dienststellen wird ab sofort komplett erneuert. Gleichzeitig wird die vorhandene IT-Sicherheitsarchitektur umfassend verändert. Mit der Verlagerung zahlreicher Aufgaben zum landeseigenen Dienstleister IT.Niedersachsen (IT.N) wird die niedersächsische Polizei zudem weiter von polizeifremden Tätigkeiten entlastet.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Anforderungen an unsere Polizistinnen und Polizisten werden in den kommenden Jahren insbesondere auf dem Gebiet der IT weiter ansteigen. Mit der neuen Technik stellen wir den niedersächsischen Polizeibeschäftigten das notwendige Equipment zur Verfügung, um auch zukünftige Herausforderungen bewältigen zu können.“

Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase in der Polizeiinspektion (PI) Diepholz beginnt in dieser Woche der offizielle Rollout in der PI Delmenhorst/Oldenburger-Land/Wesermarsch. Es folgen die PI Cloppenburg/Vechta und Verden/Osterholz bevor dann etappenweise alle Flächenbehörden, das Landeskriminalamt Niedersachsen, die Polizeiakademie Niedersachsen sowie die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD NI) umgestellt werden. Nach aktuellem Stand wird das Projekt „PolizeiClient“ im ersten vollständigen Betriebsjahr circa 26 Millionen Euro kosten.

Bis Ende 2018 werden durch das Projektteam rund 19.000 PC-Arbeitsplätze der Polizei Niedersachsen umfassend modernisiert und als System vereinheitlicht.

Mit dem Aufbau der neuen polizeilichen Infrastruktur und dem Ausrollen der neuen Hard- und Software übernimmt IT.Niedersachsen schließlich den Betrieb. Die inhaltliche Verantwortung für die Fachverfahren verbleibt bei der ZPD NI.

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