Trinationaler Workshop zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in Hamburg zum ersten Mal veranstaltet

8. November 2017 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Stürme, Hochwasser oder Lawinen können schnell flächendeckende Zerstörungen anrichten und für Menschen lebensbedrohlich werden. Sie machen auch vor Landesgrenzen nicht Halt. Wenn Naturkatastrophen, große Unglücke oder Unfälle Leib und Leben von Menschen in Gefahr bringen, ist schnelle und vor allem reibungslose Hilfe gefordert – zivil-militärisch und über Landesgrenzen hinweg.

Wer zusammenarbeiten will, muss aber sich zunächst einmal kennenlernen. Was kann der andere, was können wir gemeinsam tun, wo müssen wir uns abstimmen? Wie Blaulicht- und Hilfsorganisationen, Behörden und Militär im Ernstfall zusammenarbeiten können, darum ging es beim dreitägigen Workshop im Oktober in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

BBK-Präsident Christoph Unger und seine Mitarbeiter Ralf Tillenburg und Jens Naumann nahmen als Vertreter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe daran teil und trugen wesentlich zum Erfolg des ersten Trinationalen Workshops bei.

Jens Naumann aus dem Referat „Grundsatzangelegenheiten des Bevölkerungsschutzes, Ehrenamt und Risikoanalyse“ des BBK moderierte das Seminar über die „Erfahrungen zu großräumigen Evakuierungen“. Mit hochkarätigen Vorträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war das international ausgerichtete Seminar ein Austauschforum zu allen Fragestellungen rund um den Stand großräumiger Evakuierungsplanungen in den „D-A-CH-Ländern“.

Der Fokus lag hierbei auf Antworten zu den Entscheidungs- und Kommunikationswegen, dem Transport- und Verkehrsmanagement, der Warnung und Information der Bevölkerung sowie dem Betreuungswesen und wurde anhand nationaler Fallbeispiele anschaulich illustriert. Besondere Neugier zeigten die Seminarteilnehmer dabei an den grenzüberschreitenden Aspekten der zivilen und militärischen Zusammenarbeit. Das mit mehr als vierzig Teilnehmern größte Seminar des Tages spiegelte das aktuelle Interesse an der Thematik großräumiger Evakuierungen wider.

Quelle: BBK

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