Einbruchgefahr steigt im Herbst und Winter

26. Oktober 2017 | Themenbereich: Security | Drucken

Obwohl die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle 2016 insgesamt um knapp 10 Prozent zurückgegangen ist, steigt die Einbruchsgefahr mit dem Einsetzen der dunklen Jahreszeit: Einbrecher nutzen vor allem die Zeit von Oktober bis Februar. An der Haus- und Wohnungsbeleuchtung lässt sich in der dunkleren Jahreszeit leichter erkennen, ob jemand zu Hause ist.

Die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchsschutz „Nicht bei mir!” empfiehlt deshalb die Einhaltung einfacher Verhaltensregeln und die gezielte Anschaffung von Sicherheitstechnik, um einem Einbruch vorzubeugen. Die Eigenvorsorge der Bürgerinnen und Bürger für die Sicherheit ihres Zuhauses durch Sicherheitstechnik wirkt: bereits 44 Prozent aller Einbruchsversuche scheitern daran.

Am 29. Oktober 2017 findet pünktlich zur Umstellung auf die Winterzeit wieder der bundesweite Tag des Einbruchschutzes statt. Polizei und Sicherheitsunternehmen informieren darüber, wie man sich am besten vor Einbrüchen schützen kann. Mehr Informationen finden Sie auf www.k-einbruch.de.

Informationen zum Einbruchsschutz erhalten Sie bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, sowie über die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz unter www.nicht-bei-mir.de. „Nicht bei mir!“ ist eine herstellerneutrale, bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz. Sie wurde im Jahr 2004 von Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei gegründet, um Bürger zum Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren, zu informieren und zu motivieren, selbst für ein sicheres Zuhause aktiv zu werden. Die Initiative weist auf Sicherheitslücken in Haus, Wohnung und Büro hin, informiert über wirksame Vorsichtsmaßnahmen und zeigt Wege zur fachlichen Beratung auf. „Nicht bei mir!“ wird von dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) unterstützt und vom BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e.V. (BDSW), Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e.V. (FVSB) und vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) getragen.

Über 20 Mitgliedsunternehmen sind mittlerweile als Sponsoren der Initiative aktiv, viele weitere sind in der Expertensuche als qualifizierte Fachpartner gelistet.

Eine Übersicht über qualifizierte Sicherheitsfachfirmen bietet die Expertensuche der Initiative. Hier sind Fachberater der Initiative mit allen Kontaktdaten im gesamten Bundesgebiet erfasst und nach Leistungsspektrum sowie Qualitätskriterien katalogisiert. So können die am Einbruchschutz Interessierten schnell mit den in ihrer Nähe befindlichen Sicherheitsexperten der Initiative in Verbindung treten.

Lassen Sie sich beraten und finden Sie den Fachmann in Ihrer Nähe durch die Expertensuche der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ Sie wollen Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Büro vor einem Einbruch sichern? Sie sind auf der Suche nach qualifizierter Beratung zum Thema Einbruchschutz? Schutz vor unliebsamen Eindringlingen in die Privatsphäre bietet die richtige Sicherheitstechnik. Qualitativ hochwertige Sicherheitstechnik kann nur optimal schützen, wenn sie passend ausgewählt, fachgerecht eingebaut und gewartet ist. Deshalb lassen Sie sich vom Fachmann individuell beraten!
Mit der Expertensuche der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ finden Sie den Kontakt zu qualifizierten Unternehmen der Sicherheitsbranche und zu Spezialisten, die Sie individuell zu Fragen rund um den Einbruchschutz beraten.

Ein Alarm wird durch persönliche Beobachtung oder automatisiert durch eine technische Aufschaltung mittels einer Gefahrenwarnanlage ausgelöst. Die Weiterleitung erfolgt üblicherweise an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen. Es können dabei verschiedene Übertragungswege gewählt werden, z. B. übers Telefon oder über eine automatische Datenweiterleitung. Dabei besteht die Möglichkeit eines stillen Alarms, der nur an die Notruf-und Service-Leitstelle weitergeleitet wird, oder eines abschreckenden Alarms mit Licht und/oder Sirenensignal im Innern des Hauses bzw. eine Kombination aus beiden.

Notruf- und Service-Leitstelle
Die Vielzahl elektronischer und personeller Maßnahmen zur Vorbeugung und Abwehr von Gefährdungen muss zusammengeführt und koordiniert werden. Dies erfolgt über Notruf- und Serviceleitstellen. Hier laufen Meldungen und Informationen aus den verschiedenen Systemen und Bereichen zusammen. Sämtliche Informationen werden rund um die Uhr ausgewertet und es werden unverzüglich entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

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