Landesfeuerwehrschule und polnische Feuerwehr feiern zehn Jahre Kooperation

18. Oktober 2017 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz des Landes Brandenburg (LSTE) und die Staatliche Feuerwehr der Wojewodschaft Lubuskie feiern das zehnjährige Bestehen ihrer Zusammenarbeit. Mit einem Festakt in Eisenhüttenstadt (Landkreis Oder-Spree), an dem auch Innenminister Karl-Heinz Schröter teilnahm, ist heute an den Beginn der Kooperation im Jahr 2007 erinnert worden.

Innenminister Schröter: „Geschlossen wurde diese Partnerschaft nicht zuletzt, um die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Aus- und Fortbildung im Brand- und Katastrophen- sowie im Zivilschutz zu vertiefen. Heute, zehn Jahre später, können wir mit Fug und Recht sagen: Die Kooperation mit der Staatlichen Feuerwehr der Wojewodschaft Lubuskie ist aus den Beziehungen zu Polen nicht mehr wegzudenken. Aus der Zusammenarbeit wurde nicht nur eine Partnerschaft, aus Partnern wurden auch Freunde.“

Die „Gemeinsame Erklärung über die freundschaftliche Zusammenarbeit im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes“ war am 15. März 2007 zwischen dem damaligen Leiter der Landesschule, Norbert Zoschke, und dem damaligen Wojewodschaftskommandanten der Staatlichen Feuerwehr in Gorzów, Stanis?aw W?sierski, unterzeichnet worden. Ziel ist, durch Erfahrungsaustausch und gemeinsame Übungen das Zusammenwirken bei der grenzüberschreitenden Gefahrenabwehr zu erleichtern und das Kennenlernen der Methodik, Didaktik und Technik zu ermöglichen.

Unter anderem werden Schulungslager für deutsch-polnische Tauchergruppen oder Übungen im Bereich der Höhenrettung durchgeführt. Bootsausbildungen auf deutschen und polnischen Wasserstraßen finden ebenso statt wie gemeinsame Schulungen im Bereich der Ausrüstung. Auch das Brandübungshaus auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt wird seit 2011 regelmäßig von polnischen Feuerwehrangehörigen zu Trainingszwecken genutzt. Außerdem standen bisher unter anderem Besuche einer Waldbrandübung und eines internationalen Workshops zu Industrieunfällen in Polen sowie die Teilnahme einer Regionalübung der polnischen Feuerwehr auf dem Programm.

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