Innenminister Maier will den Kampf gegen die organisierte Kriminalität verstärken

16. Oktober 2017 | Themenbereich: Kriminalität, Thüringen | Drucken

Innenminister Georg Maier will die Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität intensivieren. „In jüngster Vergangenheit haben die Ermittlungsbehörden im Kampf gegen die organisierte Kriminalität schon einige Erfolge zu verzeichnen. Doch die Ereignisse vom vergangenen Mittwoch zeigen, dass wir unsere Anstrengungen noch weiter verstärken müssen“, so Maier.

Am Mittwochabend hatte es in der Erfurter Innenstadt eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Gruppierungen gegeben, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei der mehrere Menschen verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft Gera hat den Fall übernommen. Das LKA und die KPI Erfurt ermitteln.

Schon seit mehreren Monaten gibt es unter Führung des Ministeriums für Inneres und Kommunales eine Arbeitsgruppe, die zusammen mit der Landespolizeidirektion und der Stadt Erfurt verschiedene Maßnahmen gegen kriminelle ausländische Familienclans plant und vorbereitet. Erste Erfolge konnten die Ermittler bereits hinsichtlich der Brandlegung in einem Lokal in der Erfurter Innenstadt, sowie weiteren drei Taten erzielen: Gegen die ersten Tatverdächtigen wurde bereits Anklage erhoben. „Wir haben erste Maßnahmen eingeleitet. Doch der Vorfall zeigt, dass man sich nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen kann. Ich werde die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden von Seiten des Innenministeriums aus noch besser unterstützen und geeignet Maßnahmen dazu zeitnah auf den Weg bringen“, unterstreicht Maier.

Der Innenminister abschließend: „Die konsequente Strafverfolgung muss eine Aufgabe aller Sicherheits- und Justizbehörden sein. Wer mit Waffengewalt hier seine kriminellen Interessen vertritt, darf nicht mit Bewährungsstrafen davon kommen.“

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