Polizei begrüßt TASER-Erprobung

12. Oktober 2017 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Hermann Benker, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt, dass Distanzelektroimpulsgeräte (sog. TASER) bei der Bayerischen Polizei nun außerhalb der Spezialeinheiten erprobt werden sollen. Gleichzeitig weist er Szenarien zurück, wonach dieses Einsatzmittel künftig bei gewalttätigen Demonstrationen und gegen Fußball-Hooligans Verwendung finden könnte. Benker betont, dass Bayerns Polizeibeamtinnen und -beamte verantwortungsvoll und verhältnismäßig mit ihren Einsatzmitteln, insbesondere der Schusswaffe, umgehen. Da jeder Gebrauch des TASER lückenlos dokumentiert wird, ist die Transparenz vollumfänglich gewährleistet.

Benker weist darauf hin, dass es bei polizeilichen Einsätzen immer wieder zu kritischen Situationen kommt, bei denen Pfefferspray und Schlagstock nicht ausreichen und deshalb notfalls von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden müsste. Hier stellt der TASER nach Überzeugung der DPolG eine Alternative dar, um aus sicherer Distanz die sofortige Handlungsunfähigkeit eines Angreifers herbeizuführen.

Die Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei verfügen bereits seit zehn Jahren über TASER und haben damit in ihren Einsätzen ausschließlich positive Erfahrungen sammeln können. Es hat weder hierzulande noch in anderen Bundesländern Todesfälle durch den TASER gegeben.

 

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