Eigenständige Fachhochschule Polizei NRW?!

12. Oktober 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Bachelor-Ausbildung bei der Polizei in NRW genießt bundesweit zu Recht einen sehr guten Ruf. Trotzdem stellt sich die Frage: Ist die Ausbildung der Nachwuchspolizistinnen und -polizisten in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in NRW (FHöV) gut aufgehoben, oder wäre dafür eine eigene Fachhochschule der Polizei besser? So, wie es sie in mehreren anderen Bundesländern bereits gibt. Die GdP widmet dieser Frage am 17. November ein eigenes Ausbildungsforum. Sie greift damit eine Frage auf, die auch die neue Landesregierung in den kommenden Jahren prüfen und entscheiden will.
Dass die Polizeiausbildung in NRW auch bundesweit einen sehr guten Ruf genießt, liegt zu einem wesentlichen Teil auch daran, dass der Studiengang Polizeivollzugsdienst in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt worden ist. An diesem Prozess hat sich die GdP intensiv beteiligt. Und sie wird das auch in Zukunft tun. Bereits mit dem „Konzept 2020“ hat die GdP erste Überlegungen entwickelt, wie die Ausrichtung des Bachelor-Studiums perspektivisch weiter entwickelt und optimiert werden kann. Eine eigenständige Fachhochschule für die Polizei in NRW ist dabei eines der möglichen Ansatzpunkte. Der Vorteil: Eine Fachhochschule „aus einem Guss“ würde eine noch bessere Verzahnung von Theorie, Training und Praxis bedeuten und bestehende Reibungspunkte minimieren.

In anderen Bundesländern, wie Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, ist die eigene Fachhochschule Polizei längst ein Erfolgsmodell. Ob sich die hier gemachten positiven Erfahrungen auch auf NRW übertragen lassen, wird die GdP auf ihrem Ausbildungsforum am 17. November in Sprockhövel zusammen mit Bildungsexperten aus NRW und den anderen Bundesländern diskutieren. Referenten des eintägigen Ausbildungsforums sind der Präsident der FHöV, Reinhard Mokros, die Sprecherin der Fachbereichs Polizei der FHöV, Dr. Monika Pientka, die stellvertretende rheinlandpfälzische GdP-Vorsitzende Sabrina Kunz, und der Bildungsexperte der GdP Sachsen-Anhalt Martin Zimmermann. GdP-Vorstandsmitglied Volker Huß und die künftige Vorsitzende der Jungen Gruppe der GdP in NRW, Maike Neumann, werden zudem erläutern, was eine eigene Hochschule der Polizei für die Nachwuchsausbildung in NRW konkret bedeutet.

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