Herrmann beim 2. Bayerischen Verkehrspolitischen Dialog der IHK München und Oberbayern

10. Oktober 2017 | Themenbereich: Aktuell, Bayern | Drucken

Für Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann ist der Ausbau des Bahnlands Bayern ein wichtiges Zukunftsthema. „Für unsere Wirtschaftsstärke und unsere hervorragende Arbeitsmarktlage ist ein bestens funktionierendes Schienenwesen geradezu lebensnotwendig. Wir werden für Bayerns starke Wirtschaft deshalb auch weiterhin das Schienennetz ausbauen“, so Herrmann heute beim verkehrspolitischen Dialog der IHK in München. Rund ein Drittel aller Baumaßnahmen aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 in Deutschland sind im Bahnnetz Bayerns. Zu den Großprojekten, die von außerordentlicher Bedeutung sind, zählt Herrmann den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München, den Ausbau der Strecke von Hof nach Regensburg (Ostkorridor Süd), den Brennerzulauf Nord, die Strecke zwischen Ulm und Augsburg, sowie die Strecke zwischen München, Mühldorf und Freilassing. Neben den Strecken, die neu errichtet oder ausgebaut werden sollen, sieht Herrmann Potential bei der Reduzierung von Trassenpreisen. Auch das Baustellenmanagement will Herrmann verbessern.

Herrmann setzt sich außerdem weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass die Elektromobilität auf der Schiene vorangetrieben wird. Herrmann: „Was den nationalen Klimaplan 2050 und die aktuelle Luftreinhalte-Debatte betrifft, ist es doch ein Anachronismus, dass in unserem Land nach wie vor Züge mit Dieselantrieb unterwegs sind. Diese Strecken müssen wir schleunigst elektrifizieren. Für eine Elektromobilitäts-Offensive kämpfe ich auch bei den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene.“

Zu den geplanten Inbetriebnahmen noch im Dezember dieses Jahres zählte Herrmann die S-Bahnverlängerung von Ansbach nach Dombühl, das dritte Gleis zwischen Freilassing und Salzburg sowie als Höhepunkt den Lückenschluss der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Berlin. „Von dieser Strecke profitieren die Städte wie etwa Coburg und Bamberg mit zusätzlichen Direktverbindungen. Bamberg ist von Erfurt nur noch unglaubliche 45 Minuten entfernt. Die zahllosen Möglichkeiten, die diese neue Strecke eröffnet, sind für den Wirtschaftsstandort Bayern ein unbezahlbarer Standortvorteil“, sagte Herrmann abschließend.

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