Sachsens Verwaltung wehrt zahlreiche Cyberangriffe ab

9. Oktober 2017 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen | Drucken

Die IT-Netze der sächsischen Verwaltung haben im ersten Halbjahr 2017 rund 1.000 Cyberangriffe erfolgreich abgewehrt. Zudem wurden mehr als 28.000 Schadprogramme aus dem Internet- und Mailverkehr gefiltert und knapp 38 Millionen SPAM-Mails abgewiesen.

Sachsenweit wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt 10.269 Fälle von Internetkriminalität angezeigt, 2012 waren es noch 7.631.

Angesichts der aktuellen Entwicklung im Bereich der Cyberangriffe und der Internetkriminalität betont Innenminister Markus Ulbig: „Es ist richtig und wichtig die Mitarbeiter von Verwaltungen und Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren. Wir legen aber auch großen Wert darauf, das Problembewusstsein für die Gefahren im Internet innerhalb der gesamten Bevölkerung weiter zu schärfen.“

Zusammen mit den Volkshochschulen veranstaltet das Innenministerium zwischen Oktober und Dezember fünf öffentliche „Live-Hacking-Veranstaltungen“ in Annaberg-Buchholz, Chemnitz, Görlitz, Dresden und Torgau. Dabei demonstrieren IT-Experten mit einem eindrucksvollen und lebendigen Bühnenprogramm wie einfach es für Kriminelle sein kann, an Daten auf Smartphones oder in Computern zu gelangen. Darüber hinaus geben die Fachleute Tipps für einen besseren Schutz der Privatsphäre im Internet.

Die sächsische Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Digital!? Aber sicher!“ steht ganz im Zeichen des „Europäischen Monats der Cybersicherheit“, der in diesem Jahr seine fünfte Auflage hat. Insgesamt beteiligen sich daran 24 europäische Staaten.

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