Landesregierung und Gewerkschaften im Gespräch

9. Oktober 2017 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht, Brandenburg | Drucken

Heute trafen sich Vertreter der Landesregierung und der Gewerkschaften im Innenministerium, um über die Steigerung der Attraktivität der Landesverwaltung zu sprechen. Themen waren unter anderem, ein intensiveres Gesundheitsmanagement und die Nachwuchsgewinnung.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange sagte nach der Sitzung: „Wir wollen im Dialog mit allen Beteiligten darüber sprechen, wie die Landesverwaltung attraktiver, familienfreundlicher und zukunftssicher gestaltet werden kann. Wir wollen als Arbeitgeber etwas bieten und sprechen über viele Themen vom Gesundheitsmanagement, über befristete Arbeitsverträge bis hin zu Verbesserungen im Besoldungsrecht. Die Meinungsbildung der Landesregierung zu einzelnen Themen ist noch nicht abgeschlossen, so dass wir heute noch nicht für alle Themen Ergebnisse verkünden können. Aber wir haben gute und vertrauensvolle Gespräche geführt und ich bin zuversichtlich, hier bis zum Jahresende 2017 zu einem guten Ende zu kommen. Im Oktober und November/Dezember treffen wir uns wieder und sprechen weiter.“

Konkret verabredet wurden folgende Punkte:

Eine leichtere Gewährung einer Mehrarbeitsvergütung soll ins Landesbeamtengesetz aufgenommen werden.
Die Nachwuchsgewinnung soll forciert werden durch eine Aufstockung der Studienplätze an der TH Wildau, die Einführung eines Studienganges „Verwaltungsinformatik“, die Aufnahme der Ausbildung für den mittleren Dienst bis 2019 und die Etablierung eines Masterstudienganges für den höheren Dienst ebenfalls bis 2019.
Die Nachwuchskräftegewinnung soll für Land und Kommunen unter einer Dachmarke gebündelt werden.
Es wird weitere Gespräche geben, wie die Zahl befristeter Arbeitsverhältnisse verringert werden kann.
Für das Gesundheitsmanagement sollen ab 2019 im Landeshaushalt zweckgebunden 50 Euro pro Personalstelle (Vollzeiteinheit) in jedem Einzelplan zur Verfügung gestellt werden.
Die Gespräche über besoldungsrechtliche Verbesserungen werden fortgesetzt.

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