GdP Niedersachsen fordert bessere Ausstattung und Ladekonzept von Funkstreifenwagen

25. August 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die GdP fordert aktuell – auch medial begleitet – auf Grundlage von Rückmeldungen aus der Kollegenschaft Verbesserungen für eine zeitgemäße Ausstattung sowie ein Ladekonzept für den „FuStw 2025“.
Die GdP setzt sich schon seit längerer Zeit mit dem Funkstreifenwagen (FuStw) der Zukunft auseinander. Am 14. August kam es diesbezüglich zu einem sehr guten Austausch mit dem Leiter der LAG, Matthias Meister, Dezernatsleiter Führungs- und Einsatzmittel (FEM) bei der PD Osnabrück. Er begrüßt die Unterstützungsinitiative der GdP und unterrichtete die GdP-Vertreter Germar Kwant, VE-Leiter PI Mitte Hannover, Martin Hellweg, Mitglied im geschäftsführenden GdP-Landesvorstandes und Vorsitzender des Polizeihauptpersonalrates und Dietmar Schilff, GdP-Landesvorsitzender, über den Sachstand der LAG.

Seit April erhebt die Projektgruppe die Daten für die Sollausstattung von FuStw mit FEM ohne Informations- und Kommunikationstechnik unter starker Beteiligung der Basis: Was soll und muss in einen FuStw? Wie wird die Ladung gesichert? Ein Zwischenbericht wurde bereits abgegeben, der Abschlussbericht ist für Ende Oktober avisiert. Es wird um Standardisierung, Zwecktauglichkeit und Basisorientierung gehen.

Die LAG hat bisher Experteninterviews geführt, einen viel beachteten Artikel in das dienstliche Informationssystem ISI eingestellt und die bisherigen Berichte gleichgelagerter Projektgruppen anderer Bundesländer gesichtet. Als nächstes soll eine aktualisierte Liste der notwendigen Führungs- und Einsatzmittel erstellt werden. Dazu will sich die LAG mit modernen, optimierten sowie eventuell zusätzlichen FEM – wie zum Beispiel einer Rettungsschlinge -, Aktivhalterungen für elektrische FEM sowie einem funktionalen und leichten Geräteträger beschäftigen. Es soll geklärt werden, wie die FEM transportiert werden und gleichzeitig für die jeweilige Einsatzsituation verfügbar sind. Dabei geht es um Sicherheitsfragen, Fahreigenschaften des FuStw, Zuladungsvorschriften und natürlich auch um Kosten.

Die GdP begrüßt ausdrücklich die Arbeit der LAG und insbesondere die basisorientierte Vorgehensweise. Dieses Thema wurde von vielen Kollegen/-innen, auch bei der Bereisung des Innenministers in den Polizeidirektionen, vorgetragen. Notwendig ist, ein „Ladekonzept“ zu erarbeiten, welches zukunftsfähig ist und auch flexibel für unterschiedliche FuStw genutzt werden kann.

GdP: Richtungsweisend. Mit Sicherheit!

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