Ausschreibung startet jetzt: 45.000 Euro für Projekte zur Kriminalprävention im Stadtteil

10. August 2017 | Themenbereich: Bremen, Prävention | Drucken

Projekte, die im weitesten Sinne die Präventionsarbeit im Bereich Jugendkriminalität in den Stadtteilen unterstützen, können jetzt im Rahmen der neuen Ausschreibung der „Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen “ (KSKP) mit insgesamt 45.000 Euro gefördert werden.

Besonders gefragt sind dabei Ansätze, die interdisziplinär arbeiten, Kooperationspartner haben, Nachhaltigkeit sicherstellen und die Vernetzung im Stadtteil fördern. Es sind nicht immer die großen Projekte, die vor Ort etwas verändern, sondern oftmals können auch mit kleineren Initiativen wichtige Impulse in den Stadtteil hinein gegeben werden. Manchmal sind es nur bescheidene Geldsummen, die fehlen, um eine gute Idee verwirklichen zu können. Diese Lücke möchte die KSKP schließen.

Anträge können von Bürgerinitiativen, Jugend- und Kultureinrichtungen, der Polizei, Schulen, Sportvereinen, etc. gestellt werden. Damit die Projekte auch tatsächlich im Stadtteil verwurzelt sind, findet eine Vorauswahl der Anträge in den lokalen Koordinierungskreisen bzw. Präventionsgremien statt. Die endgültige Entscheidung wird dann von der Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen getroffen.

Die Kooperationsstelle Kriminalprävention ist beim Senator für Inneres und Sport angesiedelt. Die Kooperationsstelle bietet allen Akteuren vielfältige Unterstützung in den Bereichen Vernetzung, Informationsbeschaffung, Fortbildung, Mitteleinwerbung, Evaluation, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit an. Ziel der Kooperation ist es, ein transparentes Netzwerk aus Sicherheitspartnern des öffentlichen und privaten Sektors aufzubauen. Dieses soll gestärkt und die kriminalpräventive Arbeit insbesondere auf Stadtteilebene unterstützt und gefördert werden.

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