15 Jahre Ausbildungsberufe in der Sicherheitswirtschaft

28. Juli 2017 | Themenbereich: Security | Drucken

„Seit 15 Jahren bilden deutsche Sicherheitsunternehmen junge Menschen aus. In unseren beiden Ausbildungsberufen – der dreijährigen Fachkraft und der zweijährigen Servicekraft für Schutz und Sicherheit, lernen die Auszubildenden Sicherheit von A-Z und tragen dazu bei, dass die Qualität der Sicherheitsdienstleistung weiter steigt.“, so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Seit der Einführung der dualen Berufsausbildung im Jahre 2002 haben rund 10.000 junge Menschen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehen dem Markt als hochqualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung.

Die Sicherheitsbranche wächst weiter. Mittlerweile beschäftigt sie rund 260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unter ihnen sind fast 4.000 Auszubildende in den beiden Berufen. Für schätzungsweise 1.300 junge Menschen beginnt am 1. August das erste Ausbildungsjahr in der Sicherheitswirtschaft.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapitel unserer Mitgliedsunternehmen in einem besonders wettbewerbsintensiven Dienstleistungssektor“, sagte Harald Olschok. „Denn um hohe Qualität erreichen und aufrechterhalten zu können, sind Sicherheitsdienstleister darauf angewiesen, sich jeden Tag auf ihre Beschäftigten verlassen zu können. Die beiden Ausbildungsberufe sind die „Leuchttürme“ unserer Ausbildungspyramide“, so Olschok weiter. Für die äußerst vielschichtigen Aufgabengebiete der privaten Sicherheitsdienste gäbe es zahlreiche Maßnahmen in der Aus-und Fortbildung. „Investitionen in die berufliche Qualifizierung der Beschäftigten sind, vor allem langfristig gesehen, der beste Weg um sich am Markt zu behaupten.“

Dabei spiele vor allem die demografische Entwicklung eine wichtige Rolle. In einigen Jahren werden große Anteile der Belegschaften das Rentenalter erreichen, zugleich sinke geburtenbedingt die Zahl der Nachwuchskräfte. Der gesellschaftliche Wandel betreffe auch das Sicherheitsgewerbe. Um qualifizierte Kräfte zu gewinnen und zu binden, hätten viele Unternehmen für diese ein attraktives Umfeld mit interessanten Tätigkeiten und Perspektiven geschaffen. „Den besten Grundstein können die Unternehmen selbst legen, wenn sie engagierte Auszubildende im Rahmen des dualen Systems qualifizieren.“ sagte Olschok abschließend.

 

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