GdP Niedersachsen ruft zu friedlichen Fußballspielen auf

21. Juli 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Kurz vor dem Start in die neue Saison der Regionalliga Nord sowie der dritten und zweiten Fußball-Bundesliga und etlicher unterklassiger Ligen ruft die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen alle Fußballbegeisterten dazu auf, sich für friedliche Spiele einzusetzen. Alle wirklichen Fans wie auch Vereine sollten aktiv gegen Gewalt und Pyrotechnik vorgehen. Das Motto: „Gemeinsam und fair – Gegner nur im Spiel“.

Minderheit von Gewaltbereiten ausgrenzen

An diesem Freitag startet der VfL Osnabrück mit einem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC in die dritte Liga. Am Montag, dem 31. Juli, absolviert die Eintracht aus Braunschweig bei Fortuna Düsseldorf ihre erste Zweitliga-Partie. „Wir wünschen allen niedersächsischen Vereinen für die Saison viel Erfolg“, sagte der GdP-Landvorsitzende Dietmar Schilff.

„Es kann und darf aber nicht sein, dass eine kleine gewaltbereite Gruppe den Sport in Misskredit bringt und für negative Schlagzeilen sorgt“, so Schilff weiter. Diese Minderheit müsse von den Vereinen, den Mannschaften, den Fan-Gruppierungen und anderen Besuchern der Fußballspiele ausgegrenzt werden. „Die Vereine sollten sich über die Stadionlautsprecher eindeutig distanzieren, wenn zum Beispiel doch wieder Pyrotechnik gezündet wird“, so Schilffs Appell. Die wirklichen Fans könnten zudem mit lauten Pfiffen ihren Unmut ausdrücken.

Es sei schlimm, dass die Vereine für das Fehlverhalten von wenigen Gewalttätern bestraft werden, sagte der GdP-Landesvorsitzende. „So muss zum Beispiel Braunschweig beim ersten Heimspiel am 5. August gegen den 1. FC Heidenheim vor einem leeren Fan-Block 9 auflaufen. Seitens der Vereine und Mannschaften muss man sich noch intensiver gegen Gewalttäter und Krawallmacher positionieren, so Dietmar Schilff. Der GdP-Landesvorsitzende hofft, dass es insgesamt eine friedliche Saison wird, bei der der Fußball im Mittelpunkt steht. „Allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen sowie den Besuchern wünschen wir, dass es eine gute und friedliche Fußballsaison wird“, so Schilff abschließend.

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