Moderne Ausstattung der Polizei: Forderungen der GdP werden beachtet

18. Juli 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt ausdrücklich die intensiven Bemühungen des Landes um eine moderne Ausstattung der niedersächsischen Polizei. „Es wird mehr investiert als noch vor drei Jahren, das ist sehr positiv“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Mit ausschlaggebend sei dafür auch die Terrorgefahr gewesen.

Die Polizistinnen und Polizisten seien nun handlungsfähiger, könnten effektiver ermitteln und vor allem seien sie selbst besser geschützt, so Schilff weiter. Folien für das Helmvisier gegen Farbattacken, neue ballistische Plattenträger („schusssichere Westen“), Teleskopschlagstöcke, neue Handschuhe, signalfarbene Sicherheitswesten und nicht zuletzt eine bessere Erste-Hilfe-Ausstattung: „Das sind alles Maßnahmen, die unseren Forderungen entsprechen“.

Allerdings dürften die Landesregierung und Innenminister Boris Pistorius (SPD) jetzt nicht lockerlassen. „Es muss auch in Zukunft kontinuierlich investiert werden, um die Ausstattung weiter zu verbessern. Es gibt immer Verbesserungsbedarf“, sagte der GdP-Landesvorsitzende. Er hob als besonders positiv hervor, dass die Kolleginnen und Kollegen, die direkt an der Basis arbeiten, zur Ausstattung befragt und miteinbezogen werden. Die sogenannten Führungs- und Einsatzmittelworkshops, bei denen schon frühzeitig auf Verbesserungsmöglichkeiten und auch Notwendigkeiten hingewiesen werden kann, seien der richtige Weg.

Im Zusammenhang mit der besseren Ausstattung forderte Schilff ein „Konzept Streifenwagen 2025“. Die Raumsituation in den Autos sei dringend zu berücksichtigen. In einigen Wagen fehle es bereits an Platz. „Da müssen wir dafür sorgen, dass der Kofferraum entsprechend effektiv eingeräumt wird. Falls nötig, müssen auch größere Autos angeschafft werden“. Denn die Streifenwagen seien Arbeitsplätze, die rund um die Uhr das ganze Jahr über genutzt werden. „Insofern muss man sich intensiv damit auseinandersetzen, wie die Streifenwagen künftig ausgerüstet sein sollen“.

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