Drei Tage Sonderurlaub für die besondere Einsatzbelastung in Hamburg

12. Juli 2017 | Themenbereich: Aktuell, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und Innenminister Lorenz Caffier sprechen allen Polizistinnen und Polizisten des Landes, die anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg eingesetzt waren, ihren herzlichen Dank aus. Über 700 Einsatzkräfte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern waren zu Spitzenzeiten in Hamburg im Einsatz. Außergewöhnliche Einsatztage mit schwierigen und teilweise gefährlichen Situationen liegen hinter den Polizistinnen und Polizisten. Besonders die Kolleginnen und Kollegen der Aufrufeinheiten der Polizeipräsidien, die am Freitag den 07. Juli 2017 alarmiert wurden und in kürzester Zeit zum Einsatz kamen, hatten keine Zeit der Vorbereitung. Sie gliederten sich dennoch nahtlos in die Einsatzbewältigung in Hamburg ein.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die anlässlich des polizeilichen Einsatzes zum G20-Gipfel in Hamburg eingesetzt waren, erhalten in Anerkennung ihrer Arbeit und aufgrund der zu bewältigenden besonderen Herausforderungen in Hamburg drei Tage Sonderurlaub. Die Überstunden, die im Rahmen dieses Einsatzes geleistet wurden, werden auszahlungsfähig sein oder sind auf Wunsch auch durch Freizeit vergütbar.

„Die Polizeibeamtinnen und –beamten aus Mecklenburg-Vorpommern haben durch ihr professionelles und besonnenes, der Situation angepasstes Handeln mit dafür gesorgt, dass ihre Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg die notwendige Unterstützung erfahren haben, die aufgrund der gewalttätigen Ausschreitungen notwendig waren und die ich nochmals auf das Schärfste verurteile“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Die Ereignisse in Hamburg haben deutlich gemacht, dass Gewalttäter aus dem Schutz friedlicher Versammlungen heraus ihre Straftaten begehen und auch nur zu diesem einzigen Zweck angereist waren. Das war auch für unsere Polizistinnen und Polizisten eine neue Qualität gegenüber allen bisherigen Gipfel-Treffen.“

„Ich danke allen Polizistinnen und Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern, die in Hamburg in einem schweren Einsatz waren. Die linksextremen Gewalttäter müssen hart bestraft werden“, erklärt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Die hohe Gefährdung der Staatsgäste sowie die Größe der begleitenden Veranstaltungen und die flächenmäßige Ausdehnung über die gesamte Hansestadt verlangten die Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzeptes. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns hat die zu bewältigenden Aufgaben in Hamburg stets als gesamtdeutsche Verpflichtung angesehen und die Unterstützung Hamburgs als eine Selbstverständlichkeit.

In persönlichen Gesprächen mit Einsatzkräften vor Ort hat sich Minister Caffier davon überzeugen können, dass die Polizeibeamtinnen und –beamten trotz teilweise schwieriger Arbeitsbedingungen hochmotiviert waren. Ein Einsatz in dem beschriebenen Umfang stellte höchste Ansprüche an die technische und logistische Unterstützung, insbesondere an Unterbringung und Versorgung.

„Ich möchte auch den Polizeikräften danken, die zwar nicht in den Einsatz eingebunden waren, aber durch ihre Tätigkeit in ihren Heimatdienststellen die erhöhten Belastungen mitgetragen haben“, sagte Minister Caffier abschließend.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.