Auch Thüringens Innenminister erhöht den Sonderurlaub auf drei Tage

12. Juli 2017 | Themenbereich: Aktuell, Thüringen | Drucken

Den Sonderurlaub, den er gestern als Zeichen der Anerkennung und des Dankes allen beim G-20-Gipfel eingesetzten Thüringer Polizistinnen und Polizisten gewährte, hat Innenminister Dr. Holger Poppenhäger gestern (11. Juli 2017) von bisher einem auf nun drei Tage erhöht. „Es ist mir sehr wichtig“, sagte der Minister heute in Erfurt, „dass für unsere Thüringer Polizei das Gleiche gilt wie für die Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bundesländern.“

Der Minister hatte am Montag sehr schnell und ganz unmittelbar eine Entscheidung getroffen und Sonderurlaub angekündigt. „Nach weiterer Prüfung und Abstimmung mit den anderen Bundesländern haben wir die Regelung heute so angeglichen, dass alle beteiligten Einsatzkräfte drei Tage Sonderurlaub erhalten“, sagte Dr. Poppenhäger. Die zunächst getroffene Entscheidung des Ministers, einen Tag Sonderurlaub zu gewähren, war auch von den Gewerkschaften GdP und ver.di begrüßt worden.

Die beim G-20-Gipfel eingesetzten Beamten leisteten bei den schweren Krawallen dort zum Teil Übermenschliches. Auch Thüringen hatte 13 verletzte Polizisten und Beschädigungen an 17 Einsatzfahrzeugen und persönlichen Schutz- und Ausrüstungsgegenständen zu bilanzieren. Die Thüringer Bereitschaftspolizei hat am nächsten Wochenende wegen eines Rechtsrock-Konzerts gleich den nächsten großen Einsatz.

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