Familien der Beamten haben große Angst um ihre Angehörigen

8. Juli 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist schockiert über die massiven Gewaltexzesse im Hamburger Schanzenviertel. Die mehr als 200 verletzten Kolleginnen und Kollegen belegen, mit welcher Brutalität sie bei iihren Einsätzen von Autonomen und Linksextremisten angegrifen worden sind. Die kriminellen Gewalttäter schlugen mit Eisenstangen auf unsere Kolleginnen und Kollegen ein, warfen gezielt Molotow-Cocktails, schossen mit Präzisionszwillen und warfen mit Pflastersteinen. „Die Familien der Beamten haben große Angst um ihre Angehörigen“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Samstag im TV-Sender Phoenix in Hamburg.

Angesichts des hohen Gefährdungspotenzials habe gerade in den vergangenen Nachtstunden im Schanzenviertel die Eigensicherung der Einsatzkräfte eine wichtige Rolle gespielt. Die polizeiliche Lage habe genau analysiert werden müssen, was für Außenstehende durchaus den Eindruck vermitteln könne, dass die Polizei die Lage nicht im Griff gehabt haben könnte, schränkte Malchow ein. Außerdem habe die Polizei parallele Aufgaben zu erfüllen.

Der GdP-Chef: „Wenn solche Gewalt losbricht, kann man soviel Polizei hier her holen, wie man will, eine hundertprozentige Sicherheit ist niemals möglich.“

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