Wohnungseinbruchsdiebstahl muss hart bestraft werden

29. Juni 2017 | Themenbereich: CDU, CSU, Parteien | Drucken

Am heutigen Donnerstag wird der Deutsche Bundestag in 2./3. Lesung abschließend über die verschärfte Bestrafung von Wohnungseinbruchsdiebstählen beraten. Hierzu können Sie den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Stephan Harbarth wie folgt zitieren:
„Der Gesetzentwurf setzt ein klares Zeichen: Wohnungseinbruchsdiebstahl muss hart bestraft werden. Der Handlungsbedarf ergibt sich aus den immer noch erschreckend hohen Wohnungseinbruchszahlen. Alle dreieinhalb Minuten ereignet sich irgendwo in Deutschland ein Einbruch. Zusätzlich zu materiellen Schäden traumatisieren Wohnungseinbrüche Betroffene und wirken so lange nach. Künftig gilt eine Mindeststrafe von einem Jahr. Damit ist auch der Versuch der Anstiftung künftig strafbar und ein Verfahren darf nicht mehr wegen Geringfügigkeit eingestellt werden. Zusätzlich erhalten die Ermittlungsbehörden neue Aufklärungsmöglichkeiten. Das ist dringend erforderlich, da rund 80 Prozent aller Einbrecher nicht gefasst werden. Eine niedrige Aufklärungsquote erhöht den Anreiz einzubrechen. Deshalb wird künftig bei einem Wohnungseinbruchsdiebstahl auch die Verkehrsdaten- sowie die Funkzellenabfrage möglich sein. Damit steigt das Risiko, entdeckt zu werden.“

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