Justizbedienstete verdienen Respekt!

23. Juni 2017 | Themenbereich: Justiz, Schleswig-Holstein | Drucken

Auf Antrag von Schleswig-Holsteins Justizministerin Anke Spoorendonk hat sich die Justizministerkonferenz im rheinland-pfälzischen Deidesheim mit dem Thema „Respektvoller Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justiz“ befasst. Immer öfter lassen Bürgerinnen und Bürger jeglichen Respekt vor Institutionen wie der Justiz und den darin arbeitenden Menschen vermissen oder akzeptieren Entscheidungen zu ihren Ungunsten nicht. Dabei richtet sich der Ärger und Hass zunehmend nicht nur gegen das vermeintliche „Unrechtssystem“, sondern auch direkt gegen Bedienstete von Gerichten und Staatsanwaltschaften.

Dem Antrag Schleswig-Holsteins traten bei der Konferenz alle anderen Bundesländer bei. Dazu sagte Justizministerin Spoorendonk: „“Dieses einstimmige Votum zeigt, wie besorgt wir alle sind, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz in ihrer täglichen Arbeit zunehmend Anfeindungen, Beleidigungen, unberechtigten Schadenersatzforderungen und ernstzunehmenden Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen ausgesetzt sind. Wir erkennen ein erhöhtes Gefährdungspotential für die Bediensteten in der Justiz. Die Ministerinnen und Minister haben deshalb vereinbart, dass sich die Länder über die jeweils ergriffenen Maßnahmen austauschen, mit denen sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und schützen“.“

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