Neue Fahrzeugflotte für die Landespolizei

22. Juni 2017 | Themenbereich: Ausrüstung, Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute im Polizeizentrum der Landeshauptstadt Schwerin 32 neue Einsatzfahrzeuge an die Landespolizei sowie zwei neue Einsatzfahrzeuge an den Munitionsbergungsdienst des Landes. Innenminister Lorenz Caffier begrüßte darüber hinaus den neuen Direktor des LPBK in seinem Amt.

Die 32 neuen Funkstreifenwagen Transporter vom Typ Mercedes-Benz Vito für die Dienststellen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock, dem Landeswasserschutzpolizeiamt und der Fachhochschule in Güstrow, die vordergründig im Streifendienst zum Einsatz kommen sollen, zeichnen sich besonders dadurch aus, dass die Fahrzeuge erstmals mit neu verbauten Polizeisitzen für Fahrer und Beifahrer ausgestattet sind.

„Unsere Polizistinnen und Polizisten sorgen Tag für Tag für die bestmögliche Sicherheit der Menschen in unserem Land. Voraussetzung dafür sind eine hervorragende Ausbildung und die bestmögliche Ausrüstung“, so Innenminister Lorenz Caffier und ergänzt: „Die Funkstreifenwagen sind für unsere Polizei fahrende Büros. Eine regelmäßige Erneuerung und Verbesserung der mobilen Arbeitsplätze ist für mich deshalb eine Selbstverständlichkeit.“

Der neuen Polizeisitze zeichnen sich gegenüber seriellen Autositzen dadurch aus, dass diese durch modifizierte und abgeflachte Seitenwangen im Bereich der Sitzpolster und der Rückenlehne, einer verlängerten Gurtpeitsche, zur besseren Erreichbarkeit des Gurtschlosses und einer individuell der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule anpassbaren Rückenlehne extra den Bedürfnissen der Polizeieinsätze angepasst wurden.
Durch die Verwendung der Polizeisitze wird das Ein- und Aussteigen erleichtert, der Sitzkomfort, bei angelegtem Holster und Ausrüstungselementen am Gürtel, erhöht sowie die Sicherheit der Insassen verbessert.
Darüber hinaus werden mit den neuen Polizeitransportern zum Teil acht Jahre alte Transporter der Polizei mit einer gefahrenen Laufleistung von bis zu 269.000 Kilometern abgelöst und durch neue Transporter ersetzt. Das ist eine wichtige und notwendige Verjüngungskur.

23 der neuen Transporter sind mit Aufklebern der Kampagne der Landespolizei zur Nachwuchsgewinnung „Verstärkung gesucht“ ausgestattet. Diese befindet sich beidseitig auf den hinteren Fenstern der Fahrzeuge.

Weiterhin konnte Innenminister Caffier heute im Polizeizentrum dem Munitionsbergungsdienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern zwei neu beschaffte Einsatzfahrzeuge inklusive diverser Spezialtechnik zur Ausstattung der USBV-Teams, wie Bombenschutzanzüge, einen Aufklärungsroboter sowie Echtzeitröntgengeräte übergeben. (USBV = Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung)

Das große USBV-Einsatzfahrzeug vom Typ Mercedes ATEGO 1230 V08 sowie das kleine Einsatzfahrzeug (Bombentransportkugel) mit Zugfahrzeug vom Typ Range Rover werden bereits die Hansestadt Hamburg beim polizeilichen Einsatzes anlässlich des G20-Gipfels unterstützen.

Durch die Verwendung von zwei Fahrzeugen kann sich der Munitionsbergungsdienst nun flexibler auf verschiedene Einsätze einstellen. Mit dem schnellen Einsatzfahrzeug können vorsorgliche Maßnahmen, wie die Absicherung im Vorfeld von Veranstaltungen oder erkennbar kleine Einsatzlagen abgearbeitet werden, da die auf diesem Fahrzeug untergebrachte Technik einen Großteil des Reaktionsspektrums bereits abdeckt.
Bei großen Einsatzlagen steht das große Einsatzfahrzeug mit der kompletten Ausstattung zur Verfügung.

„Durch die Einsatzmöglichkeit mit mehreren Fahrzeugen kann auch bei externen Anforderungen eine Unterstützung anderer Bundesländer erfolgen und weiterhin in Mecklenburg-Vorpommern die Einsatzbereitschaft der USBV-Teams rund um die Uhr sichergestellt werden“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier.

Innenminister Lorenz Caffier nahm die heutige Veranstaltung auch zum Anlass den neuen Behördenleiter und Direktor im Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand und Katastrophenschutz (LPBK), Herrn Dr. Franko Müller, in seinem neuen Amt zu begrüßen und ihm alles Gute in seiner neuen Funktion zu wünschen.

„Mit Herrn Dr. Müller bekommt das Landesamt einen Direktor, der sich während seiner Zeit im Innenministerium als Personalchef der Landespolizei dadurch auszeichnete, sich auch bei äußerst schwierigen Vorgängen mit Fleiß und Akribie durchzukämpfen und dabei trotz aller Schwierigkeit immer sein freundliches Lächeln zu behalten“, so Innenminister Caffier über den neuen Behördenleiter. „ Herr Dr. Müller kann Verwaltung wie kaum ein anderer und ist deshalb genau die richtige Besetzung für diese wichtige Position in der Landespolizei.“

Herr Dr. Franko Müller wurde am 23.08.1955 in Linderbach geboren. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 1991 ist er im Innenministerium tätig gewesen und leitete seit 1998 das Referat für Personalangelegenheiten und Aus-und Fortbildung der Landespolizei. Seit dem 01.Juni 2017 bekleidet er das Amt des Direktors des LPBK M-V. Dem LPBK M-V als zentraler Dienstleister obliegen gemäß § 9 des Polizeiorganisationsgesetzes Serviceaufgaben für die Landespolizei, für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Digitalfunk, Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzes und des Munitionsbergungsdienstes sowie nichttechnische Serviceaufgaben.

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