Herausschieben der Entscheidungen zur Polizeireform verunsichert Polizeibeschäftigte

21. Juni 2017 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Als bedauerlich hat der Landesvorsitzende der GdP-Baden-Württemberg, Hans-Jürgen Kirstein, das Hinausschieben der Entscheidung über die Polizeireform bezeichnet. Dies hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag mitgeteilt. In Stuttgart sagte Kirstein: „Als Gewerkschaft der Polizei erwarten wir keine Hängepartie, sondern eine klare Entscheidung. Auch wenn diese im Einzelfall wehtun. Wichtig wäre es, endlich Klarheit für die Zukunftsausrichtung der Polizei zu schaffen.“
In persönlicher Planung gehemmt
Kirstein zufolge sind die Polizeibeschäftigten schon derzeit in vielen Bereichen in ihrer persönlichen Planung gehemmt. Es sei derzeit nicht klar, worauf oder wohin man sich bewerben solle. Die Argumente seien ausgetauscht und die Kostenrechnungen für die Zukunft wären dargelegt. Die enormen hohen Summen wären besser in die Personalstruktur der Polizeibeschäftigten, sowie in die Steigerung der Attraktivität im Polizeiberuf investiert.

„Der Einstieg in eine amtsangemessene Besoldung für die hochqualifizierte Tätigkeit der Polizeibeschäftigten wäre hier der richtige Ansatz“, betonte der GdP-Landeschef.

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