‚Tag der Verkehrssicherheit‘

17. Juni 2017 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Der Appell von Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann am heutigen ‚Tag der Verkehrssicherheit‘ war deutlich: „Wir müssen uns alle, die wir am Straßenverkehr teilnehmen, immer wieder aufs Neue bewusst machen, dass wir Verantwortung tragen. Jeder einzelne trägt zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Jede noch so kleine Unachtsamkeit kann lebensbedrohliche Folgen für Fahrer, Beifahrer und andere Verkehrsteilnehmer haben. Eine Ablenkung kann viele Ursachen haben. Mit der Ablenkung durch Smartphones während der Fahrt ist eine weitere Gefahr hinzugekommen. Ein vermeintlich kurzer Blick während der Fahrt kann Menschenleben kosten. Die Staatsregierung investiert massiv in die ‚gebaute Verkehrssicherheit‘. Zudem wird die Verkehrsüberwachung verstärkt, um so beispielsweise Rasern oder der zunehmenden Ablenkung im Straßenverkehr durch Smartphones beizukommen. „Aber die beste Unfallprävention ist, zu hohe Geschwindigkeit und Fahrfehler durch Ablenkung oder Übermüdung schon von sich aus zu vermeiden“, so der Verkehrsminister.

Wie Herrmann mitteilte, seien gerade die Sommermonate Juni, Juli und August die Zeit, in der sich die meisten tödlichen Verkehrsunfälle ereignen. „Ferienzeit ist Stauzeit. Versuchen Sie nicht, Verspätungen durch anschließendes zu schnelles Fahren auszugleichen. Raser gefährden sich und Andere. Und planen Sie außerdem beim Autofahren auf langen Strecken immer ausreichende Pausen mit ein. Jede Ablenkung ist eine zu viel“, so Herrmann. Die zweithäufigste Unfallursache nach zu hoher Geschwindigkeit sei nach wie vor die Ablenkung und das Abkommen von der Fahrbahn.

Auch den Fahrradfahrern redete Herrmann noch einmal in das Gewissen. Mehr als 3.700 Mal benutzten Radfahrer im letzten Jahr ein Mobiltelefon während der Fahrt. „Das ist bei Radlern das Delikt Nummer 1. Achten Sie auf das, was sich vor Ihnen bewegt und nicht auf den kleinen Bildschirm“, sagte Herrmann.

Herrmann will mit dem bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm die Zahl der Verkehrstoten in Bayern zu reduzieren. Allein im letzten Jahr starben auf Bayerns Straßen mehr als 600 Personen.

Weitere Informationen zum Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘ sind unter www.sichermobil.bayern.de abrufbar.

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