Herrmann verurteilt Randale: Fußballrowdys, Krawallmacher und Gewalttäter konsequent bestrafen

31. Mai 2017 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt die Randale beim gestrigen Relegationsspiel der 2. Bundesliga zwischen dem TSV 1860 München und dem SSV Jahn Regensburg aufs Schärfste: „Das hochaggressive Verhalten einiger 1860er-Fans war ‚unterste Liga‘, völlig inakzeptabel und beschämend.“ Nur dem konsequenten Einschreiten der Bayerischen Polizei sei es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres in der Allianz Arena passiert ist. „Brennende Schals und Pyrotechnik sowie das Werfen von Fahnenstangen und Sitzschalen sind keine Kavaliersdelikte“, schimpfte Herrmann. „Das kann für Fußballspieler, andere Fans, Ordner und Polizeikräfte hochgefährlich werden.“ Der bayerische Innenminister fordert deshalb harte Strafen. „Diese Fußballrowdys, Krawallmacher und Gewalttäter haben die Rote Karte verdient“, so Herrmann. Bei derart ungezügelten Aggressionen sollten neben der justiziellen Strafe auch langjährige Stadionverbote ausgesprochen werden, als „Denkzettel für die Betroffenen und Warnung an potenzielle Fußballchaoten“, wie es der Minister bezeichnete. „Chaos und Randale haben mit Fußball nichts zu tun“, betonte Herrmann. „Hier sind der DFB und die Vereine in der Pflicht, sich klar von solchen Chaoten zu distanzieren und diesem Treiben Einhalt zu gebieten.“

Wie Herrmann erläuterte, waren beim gestrigen Relegationsspiel rund 62.000 Zuschauer in der Allianz Arena. Davon waren der Polizei pro Verein jeweils rund hundert Fans als zumindest gewaltbereit bekannt. Laut Herrmann wurden bei den Ausschreitungen zehn Polizeibeamte vor allem durch geworfene Gegenstände leicht verletzt. Im Einsatz waren insgesamt 570 Polizistinnen und Polizisten. Zehn Randalierer konnte die Polizei festnehmen. Unter anderem wurden Anzeigen wegen ‚Schweren Landfriedensbruch‘ erstattet. „Die strafrechtlichen Ermittlungen nach weiteren Fußballrowdys laufen auf Hochtouren“, erklärte Herrmann.

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