„Intelligente“ Videoüberwachung ist positiv, kann Polizeipräsenz aber nicht ersetzen!

19. Mai 2017 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Der geplante Ausbau der Videoüberwachung in den U-Bahnhöfen in Nürnberg und Fürth wird von Hermann Benker, dem Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), grundsätzlich begrüßt. Mit der Erprobung der „intelligenten“ Videoüberwachung wird nun eine Forderung seiner Gewerkschaft umgesetzt. Gleichzeitig weist Benker darauf hin, dass auch mehr und leistungsstärkere Kameras nicht die polizeiliche Präsenz ersetzen könnten.

„Die Videoüberwachung ist insbesondere ein probates Hilfsmittel bei der Aufklärung von Straftaten. Zur Verhinderung von Straftaten müssten die Bildschirme allerdings ständig besetzt sein. Dies wird sich jedoch aufgrund der angespannten Personalsituation bei der Polizei wegen des fehlenden Eins-zu-eins-Ersatzes der starken Pensionsabgänge nicht im erforderlichen Umfang bewerkstelligen lassen“, meint Benker.

 

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